Mit 200€ nach Seoul - mit Lynda Cullen
Shownotes
Ort & Gäste Jonas ist bei Lynda Cullen zu Hause in Villingendorf: Balkon mit Schaukelstuhl und Blick über die Felder, Gitarren in jeder Ecke, Plattenspieler, eine Küchenwand voller Irland-Bilder. Lynda ist irische Singer-Songwriterin und Englischlehrerin im Landkreis Rottweil.
Worum es geht Lynda erzählt vom Aufwachsen in County Wexford, vom Philosophiestudium in Dublin, von sechs Monaten im Callcenter einer Bank und der Kündigung, die sie in der Mittagspause im Pub schrieb. Danach: fünf Jahre Südkorea, eine Band, die erste große Bühne – und das hartnäckige Gefühl, ein Fake zu sein. Es geht um eine tiefe Stimme, für die sie als Kind ausgelacht wurde und die sie erst mit Anfang 40 als ihre eigene erkannte. Um Singen als etwas, das in Irland einfach passiert, wenn jemand Lust hat. Und um ihren Blick auf die Kultur hier.
Soundtrack & Infoblock Jonas sammelt bei Lynda Klänge: die Verschlüsse und Reißverschlüsse ihrer Gitarrenkoffer, eine Schallplatte, die aus der Hülle gezogen wird. Daraus entsteht der Soundtrack dieser Folge.
Infoblock Am Ende jeder Episode gibt es den Infoblock: Ankündigungen für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Theater, Festivals und mehr, direkt aus der Region. Eure Termine: Sprachnachricht (max. 30 Sek.) an +49 1575 5457455 (WhatsApp/Telegram).
Abschluss Kulturfrequenzen ist Teil des Projekts „Kultur verbindet", für das der Landkreis Rottweil im Bundesprogramm Aller.Land ausgewählt und gefördert wurde. Produktion, Komposition und Interview: Jonas Urbat.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich wollte immer mit den Männern singen als Tenor, aber es wurde mehrmals gesagt.
00:00:07: Nein!
00:00:08: Du bist eine Frau!
00:00:09: Also
00:00:10: du singst in Alto!
00:00:11: Punkt!
00:00:12: Und ich hatte das Gefühl dass ich wirklich nicht singen könnte.
00:00:15: Das ist das was falsch war mit meiner Stimme.
00:00:18: Als ich in Korea war, hatte ich immer das Gefühl, dass ich einfach ein Fake bin weil ich dachte ja ich bin hier exotisch anders und dann dachte könnte ich das in meinem eigenen Land machen.
00:00:30: Irgendwie war es so wichtig für mich weiterzugehen und singen, singen ... Ich fühl mich einfach wohl, wenn ich singe!
00:00:37: Es ist Therapie, wie gliebt's immer noch?
00:00:40: Es war so unglaublich schwierig.
00:00:43: Es waren die Hürde, ich hab sie gehasst.
00:00:46: Für mich war das wirklich ein Käfig.
00:00:49: Aber ich muss sagen, ich hatte dieses Gefühl im Körper als ich weggelaufen bin.
00:00:57: Halleluja!
00:00:59: Freiheit.
00:01:00: Ich sage oft, ich will nicht hier alt sein werden aber auf die andere Seite will ich nicht in Ölern krank sein und ich war dann im Dressingroom habe mich geschminkt bevor den Auftritt und dann kam der Manager und gesagt es gibt ein paar Leute unten.
00:01:14: sie sagen dass sie in einem Chor sind aber das sieht wirklich nicht so aus.
00:01:19: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Kulturfrequenzen.
00:01:22: Ich bin Jonas, Musikproduzent und Klangkünstler.
00:01:25: Und mich interessiert wie Menschen hier im Landkreis Kultur machen Wie sie arbeiten, Kunst erschaffen und dabei oft ganz nebenbei Klangräume entstehen lassen Einfach durch das was Sie tun und wie sie arbeiten.
00:01:35: In diesem Podcast treffe ich die Menschen die die kulturelle Vielfalt in der Region prägen.
00:01:39: Wir sprechen über ihre Arbeit Was sie antreibt ihre Visionen und über Herausforderungen Und wir schauen darauf wie Kultur unser Zusammenleben beeinflusst Ob sie Gräben überwinden kann und neue Verbindungen schaffen.
00:01:50: Am Ende jeder Folge kommt noch der Infoblock.
00:01:52: Da könnt ihr eure Veranstaltungen, eure Festivals, Theaterstücke, Märkte und so weiter vorstellen.
00:01:58: Wie das funktioniert erzähle ich euch nach dem Gespräch!
00:02:00: In dieser Folge bin ich bei Linda Kallen in Fillingendorf.
00:02:04: auf ihrem Balkon steht ein weißer Schaukelstuhl indem sie Gitarre spielt und Songs schreibt.
00:02:08: dahinter geht er blickweit über die Felder.
00:02:11: drinnen stehen ihre Gitarren die Plattensammlung und kistenweise Schulmaterial aus den vergangenen Schuljahr.
00:02:16: in der Küche hängt eine Wand voller Irland Bilder.
00:02:19: Linda ist Sänger Songwriterin und Lehrerin für Englisch & Ethik.
00:02:23: Aufgewachsen ist sie in Irland, in County Wexford.
00:02:26: Sie hat den Dublin-Philosophie studiert, fünf Jahre in Südkorea gelebt und dort mit der Band Second Moon gespielt und große Erfolge gefeiert.
00:02:33: Sie erzählt von ihren sechs Monaten im Chorcenter einer Bank unter Kündigung, die sie in der Mittagspause im Pub schrieb.
00:02:39: Wir sprechen darüber, warum sie ihre tiefe Stimme jahrelang für einen Fehler hielt und sie erst mit Anfang vierzig wirklich gefunden hat.
00:02:45: Sie erzählt von der irischen Selbstverständlichkeit einfach loszusingen wenn einem danach ist und über die deutsche Gewohnheit einen Spaziergang auch mal sechs Wochen im Voraus in den Kalender einzutragen.
00:02:55: Mit ihrer Musik ist Glinda außerdem Teil des Projektes Musik verbindet bei dem die Stadtmusik Schramberg – Der Gastgebende Verein für Musikerinnen aus ganz verschiedenen Kulturen und ein Projektplatzorchester sein wird.
00:03:06: Das Konzert findet am achten Elften in Schrammerk statt Und natürlich sammeln wir Klänge, die Verschlüsse ihrer Gitarrenkoffer das Knistern der Plattenspielernadel und ein paar Takte auf einer ihrer Gittarren.
00:03:17: Daraus entsteht der Soundtrack dieser Folge.
00:03:19: Wenn euch der Podcast gefällt empfet ihn gerne weiter.
00:03:22: Viel Spaß mit der Folge mit Linda Carlin.
00:03:26: Was klar
00:03:27: Ja Cool.
00:03:28: Also
00:03:30: Wir sind jetzt bei dir zu Hause.
00:03:32: Wo
00:03:32: passiert denn hier Musik überall?
00:03:35: Normalerweise also im Sommer auf dem Balkon Bis zwanzig Uhr natürlich.
00:03:44: Klar!
00:03:45: Ja, in der Sommer ... ja, komm.
00:03:49: Ich sitze normalerweise hier in diese alte ... Wie heißt das auf Deutsch?
00:03:54: Schaukelstuhl?
00:03:56: Das hab ich bei einem Flow Market hier in Fillingendorf gekauft und...
00:03:59: Der passt sehr schön hin mit diesem roten und weißen Holz und der weiße Schauke-Stuhl.
00:04:04: Ich fühle mich wirklich hier, also auf diesem Balkon bin ich in Deutschland.
00:04:10: Okay.
00:04:11: Weißt du, was ich meine?
00:04:12: Also Farkwerk.
00:04:13: und ja, Farktwerk ... Ja!
00:04:16: Das lebe ich hier.
00:04:17: Stimmt.
00:04:18: Dann kann ich ein bisschen beobachten, was die Nachbarn tun oder so.
00:04:23: Und dann sitzt ihr mit Gitarre und singst?
00:04:25: Oder was für Musik machst du hier?
00:04:27: Schreibst du hier...
00:04:30: Ich schreibe hier normalerweise in diese Ecke.
00:04:34: Aber nur also mit Gittare kein ... Steffte oder Papier oder so dabei, normalerweise spiele ich einfach bis was mir gefällt.
00:04:46: Und wenn ich denke okay das will ich behalten dann hole ich mein Handy und mache keine Audio Recording mehr.
00:04:55: Und auch Musik zu hören also hier.
00:04:58: diese Tour geht in der Küche und hier im Wohnzimmer.
00:05:02: Und hier habe ich meinen Schallplatten, Spieler- und Schallplatten ...
00:05:07: Und viele Gitarren?
00:05:08: Das Erste was mir aufgefallen ist das eigentlich überall wo Platzes auch gitarren stehen.
00:05:12: Das ist so!
00:05:13: Aber muss ich sagen dass nur ein zwei drei vier zu mir gehören.
00:05:20: Manche würden sagen, das passt ja nicht so gut auf.
00:05:24: Also ich hab mein Traung-Gitarre, die ich hier in Schrammböcke gekauft habe mit Mr.
00:05:29: Music.
00:05:30: Ein absoluter Traumgitarre und ungeplante ... Ein Kaufstag.
00:05:36: Ich war dort mit Melanie von Los Mundos, Melanie Munoz und sie wollte einen Gibson kaufen.
00:05:41: Und ich hab viel probiert und war ... Nein!
00:05:44: Ich kann nicht, ich kann nicht.
00:05:48: Ja?
00:05:48: Dann haben Sie gesagt, es gibt noch eine Gitarre.
00:05:51: Jemand hat das bestellt aber nie abgeholt.
00:05:53: Wollten Sie das vielleicht sehen?
00:05:56: Als ich das rausgebracht habe, war ich okay.
00:06:00: Sorry.
00:06:00: Ich hab's probiert und es ist einfach mein Traum-Gitarre.
00:06:05: Das spiele ich bei Konzerten, dann habe ich ein Taylor von Mr.
00:06:11: Music in Schramberg.
00:06:12: Und das klingt auch super viel leichter zu tragen.
00:06:18: Aber das liegt oft... herum.
00:06:22: Auf dem Sofa oder hier auf der Garkone.
00:06:25: und ja manche Freunden sagen, oh was machst du dein Gitarre?
00:06:29: Hier einfach auf dem Stuhl draußen wenn der Wind kommt.
00:06:33: Ja also ich liebe die Gitarren aber sie sind zum Spielen nützend.
00:06:40: Ich verstehe
00:06:41: das
00:06:42: auch total.
00:06:43: Showpieces.
00:06:45: Ja,
00:06:45: das ist keine Möbelstücke.
00:06:48: Normalerweise ist die Taylor hier draußen mit mir aber heute habe ich ein bisschen aufgeräumt für dich.
00:06:54: Danke schön!
00:06:56: Und hier gibt es auch.
00:06:58: wenn ich eine kleine Pause haben will geht hier raus und leg mich dann auch hin
00:07:04: Auf Balkon Nummer zwei
00:07:06: Ja.
00:07:07: Auch schön!
00:07:08: Das ist schon sehr, sehr schön auch und da ist diesen weiten Blick über die Fillingendorferlandschaft?
00:07:14: Ja also hier hinten haben wir ein Fell, den ich nenne, der Magic Field.
00:07:21: Ich gehe offen mit einem Hund auf der Magic field und lege mich auch oft Auf dem Boden
00:07:27: dort,
00:07:29: bis die Nachbarn sagen, ist alles okay.
00:07:32: Soll ich Krankenwagen anrufen?
00:07:34: Kommen sie rüber oder rufen dich?
00:07:35: Nein, aber einmal hat jemand mich gefragt ... Als ich zurück auf der Straße kam, geht's, ist das okay?
00:07:44: Ja, ich wollte einfach auf den Boden liegen und dann ... Okay!
00:07:49: Aber ... Alles gut?
00:07:50: Ja ja, perfekt.
00:07:53: Hier bin ich aufgewachsen.
00:07:54: Genau, du hast hier diese Fotowand.
00:07:56: Wir sind in der Küche.
00:07:58: Da ist die Lauterbilder gerahmt.
00:08:00: Ja und dieses Strand hier ... Das ist unsere ... Ich würde sagen vielleicht fünf Kilometer oder so von wo ich aufgewachsen bin?
00:08:08: Und ja das ist Balmony Beach.
00:08:11: Also türkisblaues Wasser, heller Sandstrand, total schöne Hügel.
00:08:17: Es
00:08:18: ist so
00:08:19: schön dort!
00:08:19: Es ist wirklich wie eine Postkarte.
00:08:22: Auf jeden Fall.
00:08:24: Du siehst hier, ja.
00:08:26: Mein Papa mit seinen vierzehn Geschwister ...
00:08:29: Ach, wie cool!
00:08:30: Er ist vor zwei Jahren gestorben
00:08:33: und
00:08:33: vier von seiner Schwester haben mich hier besucht.
00:08:37: Ah, das ist mein Irlandwand?
00:08:39: Wenn ich Frühstück ersetze...
00:08:41: Das heißt du willst oder musst dich anderen Tagen mindestens mit Irland connecten?
00:08:46: Ja, hundert Prozent.
00:08:47: Cool, dann würde ich sagen starten wir rein.
00:08:51: Super.
00:08:52: Vielen Dank, dass ich bei dir sein darf und dass du bei mir zu Gast im Podcast bist.
00:08:56: Willkommen!
00:08:57: Danke!
00:08:57: Ich weiß nicht ob ich so interessant bin das für eine Stunde lang über mich reden kann aber okay.
00:09:03: Das haben schon viele gesagt und am Ende war es immer interessant.
00:09:06: Okay
00:09:07: gut also ich habe viele schon gehört von deinem Podcasts und ich hab sie immer sehr interessant gefunden
00:09:15: Und du hast auch schon ziemlich viel erlebt.
00:09:16: Ich hab ja so ein bisschen recherchiert über dich, du warst schon auf verschiedenen Kontinenten, hast an ganz verschiedenen Orten gelebt und irgendwie verrückte Dinge erlebt.
00:09:24: Ja?
00:09:24: Das ist so!
00:09:26: Ich
00:09:26: glaube schon... Also ich glaub wir gehen nach Irland, wir gehen aber auch nach Südkorea.
00:09:33: Wir gehen wahrscheinlich kurz in die USA.
00:09:36: Und ich weiß nicht wo es uns sonst noch so hinverschlägt.
00:09:38: also es gibt glaube ich viele Möglichkeiten.
00:09:40: Okay, wo beginnen wir denn?
00:09:42: Wir können am Anfang anfangen.
00:09:43: Du hast gerade schon dieses Bild gezeigt, wo du aufgewachsen bist?
00:09:47: Wie heißt der Ort?
00:09:48: Ich bin in Wexford aufgewachsen also County-Wexford.
00:09:52: Es ist im Südost Jolland eineinhalb Stunde ja unten also von Dublin.
00:09:57: Ja an der Küste es ist Gory die Stadt, wo ich aufgewacht sind bin.
00:10:01: Also ich bin nicht in der Stadt aufgewichseln aber auch dem Land.
00:10:05: Aber in Gory bin ich zur Schule gegangen und Ja, sehr nah an der Kost.
00:10:10: Ich liebe einfach am Strand zu laufen und so... ...und dann bin ich dort aufgewachsen bis ich achtzehn, kurz vor ich acht zehn war.
00:10:20: Und hast du dort schon Gitarre gespielt und gesungen?
00:10:22: War das da schon ein wichtiger Teil für dich?
00:10:24: Als ich fünfzehn war habe ich begonnen.
00:10:27: So autodidaktisch?
00:10:28: oder wie ging es los bei dir?
00:10:29: Wirklich
00:10:30: in meinem Zimmer Zuhause.
00:10:33: Ich wollte singen und ich wollte meinen Lieblingsleader singen.. ..und Musik war wirklich alles.
00:10:38: für mich.
00:10:39: Und ja, ich war nicht so in so einem Haus wo ich immer meine Gitarre spielen könnte.
00:10:46: Es war oft der Fall dass ... Ja wenn Eltern haben oft gedacht was macht sie denn alleine in ihrem Zimmer und eben kaum Schauffancier an mit der Familie?
00:10:57: Das ist ganz komisch das du das alleine machst.
00:11:00: aber das war wirklich alles von mir.
00:11:02: als Teenager war in meinem Zimmer zu sitzen und Gitarre spielen.
00:11:06: Die erste Lieder, die ich gelernt habe war alte Folklieder also von Bob Dylan, Donovan, Leonard Cohen... Er ist immer noch mein Nummer eins.
00:11:20: Ich war absolut... wie sage ich das auf Deutsch?
00:11:23: Obsessed!
00:11:23: Er war ein Gott für mich.
00:11:26: Ich hab alle seine Bücher gelesen.
00:11:29: Auch hab ich auch geliebt Nirvana und Pearl Jam.
00:11:32: Ich war wirklich in dieser Grunge-Stage, hat meine Haare schwarz gefaubt.
00:11:38: Ja dort habe ich begonnen!
00:11:40: Und bist du da schon aufgetreten?
00:11:41: oder war das erst mal nur für dich?
00:11:42: So die ganzen Jahre?
00:11:43: Erstmal nur für mich.
00:11:45: als ich in der Schule war wollte ich singen im Chor und so aber es hat nicht geklappt weil meine Stimme so komisch ist.
00:11:53: also das soll ich nichts sagen.
00:11:56: In der Zeit habe ich geglaubt, dass meine Stimme so komisch war.
00:12:00: Ja, weil ... Ich hab einfach eine komische ... Ich kann nicht so hoch singen.
00:12:05: Aber ich kann sehr tief singen und in einem Chor war ich immer bei den Altos aber auch vor Altos.
00:12:11: in diese hohere ... ja, in the highest notes ist es auch schwierig für mich.
00:12:17: Es war dann auch schwierig.
00:12:19: Was
00:12:20: hättest du eigentlich als Tenor wohlgefühlt?
00:12:22: Hundert Prozent!
00:12:23: Ich wollte immer mit dem Männern singen als Tenor, aber es wurde mehrmals gesagt.
00:12:30: Nein!
00:12:31: Du bist eine Frau also du singst in Alter Punkt und ich hatte das Gefühl dass sie wirklich nicht singen könnte.
00:12:38: Das ist was falsch war mit meiner Stimme auch In der Grundschule Ich würde mich.
00:12:44: zwei Jahre lang habe ich fast gar nichts gesprochen weil ich immer so eine tiefe Stimme hat.
00:12:48: ja die anderen haben oft gelacht und so, weil ich so ... Sie haben immer gesagt.
00:12:54: Oh ja?
00:12:55: Du klingst wie ein Mann aus!
00:12:57: Und auch als Kind.
00:12:59: Dann hatte ich wirklich einen Komplex damit.
00:13:02: Aber irgendwie war das so wichtig für mich weiterzugehen und singen, singen.
00:13:07: Ich fühl mich einfach wohl wenn ich singe.
00:13:09: Es ist Therapie.
00:13:10: Ich liebe es immer noch.
00:13:12: Ja Deutsch.
00:13:12: Das ist ja auch ganz schön krass dass was für dich dein liebster Zustand ist, dass das was ist wofür du von anderen dann so ein negatives Feedback bekommst.
00:13:22: Das hast du zu Hause und in der Schule, ja muss ich sagen.
00:13:25: Aber meine Mutter singt aber bei uns.
00:13:28: wir sind alle mit Musik aufgewachsen.
00:13:31: Niemand hat ein Instrument zuhause gespielt, aber in der Familie gab viele also... Ich habe sechsundfünfzig Cousins auf Deutsch.
00:13:41: Cousinen!
00:13:42: Und Cousines?
00:13:43: Oh, Cousine und Cousinns.
00:13:46: Ja, ich hab sechsund fünfzig auf meinen Vaterseite Und viele singen und spielen Instrumente.
00:13:53: Als wir jung waren, also in der Zeit war das ganz normal, dass Kinder auch im Pop waren bis ... keine Ahnung?
00:14:02: Wie spät am Abends!
00:14:04: Es gab immer dort ein Sing-Song, wo man nicht singen muss aber es war einfach ganz normal.
00:14:12: Meine Mutter hat sehr oft im Pop gesungen als ich jung war.
00:14:17: Ja, denn natürlich auch haben wir alle diese alte Lieder gelernt.
00:14:21: Es ist wirklich so eine schöne Seite von unserer Tradition, dass Musik wirklich ein Living-Tradition ist nicht nur für die, die in besonderen Gruppen sind also zum Beispiel in Vereine oder so aber wirklich ein Teil vom Leben.
00:14:37: Du besuchst jemand und plötzlich hast du ein Singsong.
00:14:41: Meine vier Tante hier waren hier zum Besuch vor zwei Jahren Und wir waren bei unseren Nachbarn für Kaffee und Küchen.
00:14:48: Und die sind wie Familie von mir hier, diese Silvian Guido heißen Sie?
00:14:53: Ja sie sind wunderbar!
00:14:54: Die vier Tante waren hier zu besuchen.
00:14:55: wir waren dort mit Silvien Guido Kaffeekuchen zum Essen.
00:15:00: Während Kaffeen Küchen haben sie begonnen zu singen.
00:15:04: Sie haben das so beeindruckend gefunden dass ja eine Stunde lang haben wir einen Vergliede gesungen weil wir Bock hatten.
00:15:12: es war unnötig Ja, Instrumente dabei zu haben oder so.
00:15:17: Jetzt wollen wir singen und das machen wir!
00:15:19: Und das liebe ich unsere Kultur.
00:15:22: Das ist einfach... ja wenn du Bock hast auf Singen dann singst du.
00:15:25: Es ist wie zu Atmen.
00:15:28: Und hat diese Tradition dir auch geholfen deine Stimme zum mögen?
00:15:32: Oder was es passiert dass du irgendwann gemerkt hast ne, das ist etwas Besonderes oder es ist zumindest nicht schlecht wie meine Stimme ist.
00:15:44: Okay, wenn ich wirklich ehrlich sprechen kann.
00:15:49: Es ist nur in den letzten paar Jahren, dass ich denke meine Stimme hat was.
00:15:53: Als ich in Dublin war als Studentin habe ich oft bei Open Mics und Open Stages gesungen aber ich musste von Fuggenis wenigstens trinken bevor ich auf der Bühne stehen konnte einfach so nervös.
00:16:06: dann hab' ich gezittert und meine Stimmer war so.
00:16:09: ja es war soft.
00:16:11: Also wenn ich das jetzt höre, es hat keine Personalität.
00:16:16: Es war einfach schön und sanft.
00:16:19: Bisschen, wie sage ich, Kroski auf Deutsch?
00:16:22: Rauchig oder ... Und viele haben das geliebt.
00:16:26: Aber ich hätte immer das Gefühl, dass es einfach nicht ganz war.
00:16:32: Es waren nur einen kleinen Teil von meiner Stimme, was ich sagen wollte.
00:16:37: Als ich in Korea war, habe ich dann mit einer Bahn gespielt.
00:16:41: Das war das erste Mal, dass ich auf große Bühne gesungen hat.
00:16:46: Immer noch sehr schüchtern und sehr schwierig... Also es waren meine Stimme.
00:16:53: aber ich weiß jetzt, dass in der Zeit meine Stimme immer noch nicht gefunden hatte.
00:17:00: Es dauert!
00:17:03: Und jetzt seit ich vierzig vielleicht bin?
00:17:07: Jetzt wenn ich singe habe das Gefühl, dass das ist meine Stimmung.
00:17:12: Das ist vielleicht komisch, viele denken von Musik und so.
00:17:18: Ja man versucht erfolgreich zu sein oder beruhmt zu sein mit mit mit zwanzig dreizig keine Ahnung.
00:17:25: aber als Künstlerin... Und jetzt kann ich das akzeptieren dass ich Künstlerin bin.
00:17:31: Ich finde dass ich ja ich habe meine Stimme nicht gefunden bis ich vierzig war.
00:17:35: Ist total interessant weil du weißt ja davor Total erfolgreichen Projekten.
00:17:39: Also gerade das, was ich aus Korea gehört habe...
00:17:43: Ich hatte immer das Gefühl, dass ich ein Fake bin.
00:17:46: Immer!
00:17:46: Dieses Imposto-Centrum.
00:17:49: Alle die Musik machen.
00:17:50: Nicht nur Musik, sondern Kunst.
00:17:52: Was mache ich hier jetzt?
00:17:53: Warum denke ich, dass mich das machen kann und ich kämpfe...?
00:17:57: Oder
00:17:57: warum denken die anderen, dass sich das kann?
00:18:00: Gleich fällt's auf, dass ich es gar nicht kann.
00:18:02: Gleich merkt sie jemand so?
00:18:03: Ja
00:18:03: und bei jedem Projekt oder jeder CD das ich mag oder wie der sich schreibt denke ich.
00:18:10: Also bei Lieder denke ich immer okay jemand anderes hat das schon geschrieben.
00:18:15: Es ist ähnlich wie was anderes Und ich sucht dann manchmal wochenlang voll das Lied der ähnlich klingt weil Ich weiß nicht von wo es kommt.
00:18:24: und dann denke ich Habe ich das irgendwie geklaut?
00:18:28: Hast du es schon mal gefunden?
00:18:29: Also hattest du schon mal das Gefühl, du hast jetzt das Vorbild gefunden?
00:18:34: Nein.
00:18:35: Ich hab schöne ... also einmal hat jemand zu mir gesagt, wir haben vor einem Collegeprojekt in ... Als ich zurück in Irland war im Jahr two-thausend-sechs, sieben oder so, war ich in einem College-Projekt und ich habe ein Lied aufgenommen in der Studio mit anderen Leuten, anderen Teilnehmern von diesem Kurs.
00:18:54: Und dann haben die jemals gesagt hey!
00:18:57: Nach der Aufnahme hat jemand gesagt ist dieser Intro nicht die gleiche als... Es war Monty, ein irisches Singersongwriter und dieses Lied July.
00:19:08: Ich war... Ja aber er spielt hier D-Accorde also es gehört nicht zu ihm oder?
00:19:14: Und dann sagt er okay!
00:19:16: Dann sollen wir das vielleicht ein bisschen ändern.
00:19:18: Aber die Melodien von wem ich geklaut habe?
00:19:21: Nein hab' ich noch nicht!
00:19:23: Noch nicht!
00:19:24: Ich hoffe dass ich nie das finde.
00:19:28: Aber auf die andere Seite denke ich, es gibt eine begrenzte Ansahl von
00:19:34: Noten.
00:19:34: Ja gerade in Volk und Popmusik ist das einfach ... Es ist ne Klangsprache!
00:19:39: Und da sind bestimmte harmonische Wendungen... Das macht ja das Jury aus und deshalb wiederholen sich Dinge.
00:19:48: Ich weiß nicht ob du den kennst Austin Cleon, so ein Autor der schreibt über das Künstler oder Kreativer sein Und sein bekanntestes Buch heißt How To Steel Like An Artist.
00:19:59: Oh, interessant!
00:20:01: Da geht es genau darum.
00:20:02: und das Kunst eigentlich oder alles was man so selber schafft eigentlich immer eine neue Form von dem ist, was man schon erlebt hat und aufgenommen hat vielleicht mit so ein bisschen etwas neuem.
00:20:12: aber es ist immer so ein Remix Wow
00:20:16: I gotta get that tip from you.
00:20:17: i wanna borrow it.
00:20:19: Ja,
00:20:19: auf jeden Fall kann ich sehr empfehlen.
00:20:24: Ich würde sagen, als ich in Korea war hatte ich immer das Gefühl, dass ich einfach ein Fake bin.
00:20:29: Weil ich dachte ja, ich bin hier exotisch anders.
00:20:33: Meine Stimme ist natürlich viel anders als meine Freundin die die Sänger sind aus Korea und an der Zeit habe ich wirklich gedacht Ja!
00:20:42: Ich bin nur... Also erfolgreich, das ist auch ... Was bedeutet das?
00:20:46: Aber ja.
00:20:48: Wegen meiner Stimme, dass es einfach anders ist.
00:20:52: Aber ich hatte immer das Gefühl, könnte ich das ...
00:20:54: Exotisch und deshalb... Ja!
00:20:56: Und dann dachte ich immer, könnte Ich das in meinem eigenen Land machen.
00:21:01: Das war sehr wichtig für mich denn nach fünf Jahren In Korea zu sagen Okay jetzt wird's Zeit.
00:21:08: Ich muss nach Hause gehen.
00:21:10: Und bin ich dann nach Kork gegangen.
00:21:12: Es ist so ein tolle Start!
00:21:14: Aber lass uns noch erzählen, was zwischen deinem Aufwachsen und Korea passiert ist?
00:21:20: Wann bist du weg von zu Hause und hast dir dann direkt angefangen zu studieren weil du hast Philosophie studiert?
00:21:25: war das die nächste Station?
00:21:26: habe ich ja ja dass für den nächsten station?
00:21:29: ehrlich gesagt als ich jung war hatte ich wirklich so viele so viele fragen.
00:21:36: und ja ich wollte einfach Also, etwas studieren.
00:21:41: Ich wollte einfach weg von meinem Heimat gehen in der großen Stadt.
00:21:44: Das war sehr wichtig für mich und bin ich nach Dublin gegangen, hab Philosophie studiert.
00:21:49: Ich dachte, das klingt super!
00:21:52: Viele haben gefragt was für ein Job du dann mit Philosophien bekommst?
00:21:57: Was ist
00:21:58: das?!
00:21:58: Was willst du damit später mal machen?
00:22:00: Und ja viele haben auch gelacht und so und es ... Ja, ich dachte, ich mache einfach was ich will.
00:22:08: So das habe ich gemacht.
00:22:10: Ich hab's geliebt, aber mit zweiundzwanzig war ich fertig mit der Universität nach vier Jahren.
00:22:15: Das heißt du hast deinen Abschluss gemacht?
00:22:16: Du bist auf Papier Philosophin...
00:22:19: Ja und das finde ich so unglaublich dumm!
00:22:23: Also ich war sehr stolz auf mich, aber ich wusste auch okay, ich hatte alle die Bücher gelesen, die ich gelesen sollte, aber es war wirklich nicht.
00:22:34: Wie kann man mit Zweiundzwanzig?
00:22:36: Und ich zeige nichts, dass Leute mit nicht... Dass Leute zweiund zwanzig nix wissen.
00:22:41: Aber für mich selber ... Mit Zwei und Zwanzig hatte ich wirklich gar keine Ahnung.
00:22:46: Leben!
00:22:47: Was war
00:22:47: das?!
00:22:48: Und aber ich hätte ein... Ich hatte hier einen Dokument und da steht es sich Linderkollen has a degree in Philosophy.
00:22:56: Like was bedeutet das?
00:22:58: Ich glaube, wirklich wenn ich sechszig, siezzig bin Wenn ich das Glück hab So lange zu leben, studiere ich noch mal.
00:23:08: Und was?
00:23:09: Ich bin immer beschäftigt, immer noch mit Philosophie aber in meinem eigenen Zeit.
00:23:13: Aber ich würde so gerne die irische Sprache studieren, Geschichte ... Ja, ich sehe das in meinem Zukunft, dass ich einfach nochmals studieren.
00:23:25: Warum wenn du sechzig oder siebzig bist und nicht jetzt?
00:23:29: Ich klare ... wow!
00:23:31: Gute Frage.
00:23:33: Also, als ich gesagt habe mit Zweiundzwanzig hatte ich keine Ahnung wirklich wie das Leben geht.
00:23:37: Ich hab immer noch nicht eine Ahnung, aber ich hab die Hoffnung, dass mit Sechszig-Siebzig verstehe ich mehr?
00:23:44: So dass sich irgendwie dann was zu sagen hat... Vielleicht schreibe ich etwas.
00:23:50: Vielleicht versteht man mir vielleicht es einem auch mehr egal
00:23:53: oder das muss ich muss sagen.
00:23:55: Aber der Unterschied zwischen ich jetzt mit morgen bin ich siebenundvierzig.
00:24:03: Und der Unterschied in diese fünf und zwanzig Jahre, oh mein Gott!
00:24:06: Fünf undzwanzig jahre?
00:24:07: Das ist fün...fünfundzwanzigerjahre, ja?
00:24:10: Seit ich zweiundzwannzig war.
00:24:12: Ist das?
00:24:12: in der Zeit habe ich wirklich immer die Antworten gesucht.
00:24:16: Aber warum?
00:24:16: aber warum?
00:24:17: Aber um und jetzt ... Jetzt is mir egal.
00:24:22: Jetzt hab' ich irgendwie die Möglichkeit Freude zu bekommen von kleinen Sachen und einfache Sachen.
00:24:31: Das kannte ich nicht, als ich jung war.
00:24:33: Und jetzt denke ich ... ja, wenn ich auf meinem Balkon sitze?
00:24:37: Ich will nicht mein Philosophiebuch lesen, um herauszufinden was es alles bedeutet!
00:24:44: In
00:24:44: deinem Schaukelstuhl.
00:24:46: Genau!
00:24:46: Jetzt will ich einfach die Vögel hören und das ist genug.
00:24:51: Also, ich hoffe, dass es weiter so geht diese Freude von den kleinen Sachen im Leben.
00:24:58: Das hoffe ich.
00:24:59: Ja, das versuche ich.
00:25:01: Und bist du aus Dublin nach Seoul gegangen aus Südkorea?
00:25:06: Ja, es war wirklich... Also ich hatte diese Papier mit Philosophie Degree darauf und meine Schwester in der Zeit hat in einem Bank gearbeitet.
00:25:19: Ich habe gesagt, komm jetzt wird's sein.
00:25:21: Du brauchst jetzt einen echten Job.
00:25:23: Ich sag oh okay!
00:25:25: Dann hab' ich dort gearbeitet sechs Monate lang im Credit Card Center für All I ever spank.
00:25:32: Und das war wirklich ...
00:25:34: So ein Core-Center, hast du mit Kunden gesprochen?
00:25:36: Ja!
00:25:36: Hab ich Kundinnen gesprochen... Es war so unglaublich schwierig.
00:25:41: Ich meine es war die Hürde.
00:25:43: Ich hab's gehasst.
00:25:45: Für mich war das wirklich, ich war in einem Käfig und ich saß immer an dem Computer und dann jeden Tag musste ich viele, ja diese Nummern, Cut It Cut Numbers immer im Computer tippen und dann am Telefon mit Leuten mit Problemen hatte, mit Kreditkartproblems und so.
00:26:04: Und dann war ich einfach kaputt.
00:26:06: Weil die ganze Zeit hatte ich diese Stimme in meinem Kopf, der sagt mir ist das egal!
00:26:13: Mir ist es wirklich egal ... Ich hab wirklich dieses Welt-Kreditkarten und Banks und Geld und alles.
00:26:21: Oh mein Gott, ist einfach nicht meine Welt.
00:26:24: Ich bin sehr gut mit Kunden.
00:26:26: Also ich hatte immer Nebenjobs im Cafes Und ich liebe, mit Leuten zu arbeiten.
00:26:31: Aber am Telefon?
00:26:33: Ich hab Phonophobia!
00:26:34: Also wenn du mich anrufst... Du weißt warum ich nicht antworte.
00:26:40: Also
00:26:41: Phonophobia und Bank und Geld und alles sind diese... Es hat mich einfach verrückt gemacht.
00:26:50: Ja dann kam der Tag, wenn jemand einfach zu weit gegangen ist mit seine Beschwerde am Telefon.
00:26:57: Und dann hab ich explodiert und ... Ja, also Ende der Geschichte.
00:27:03: Wurdest du rausgeschmissen?
00:27:04: Ähm
00:27:05: ja!
00:27:06: Aber ich habe mein ... Wie sag ich das auf Deutsch?
00:27:10: Wenn ich ... My resignation letter.
00:27:15: Deine Kündigung.
00:27:16: Ich hab's geschrieben in der Mittagspause im Pop.
00:27:22: Dann bin ich hereingegangen und dann hat sie gesagt, also mit ein Philosophie Degree.
00:27:29: Du kommst nie weiter!
00:27:30: Also was machst du?
00:27:34: Der Mann am Telefon muss sich sagen warum ich explodiert hab.
00:27:37: er hätte gesagt eine Afe könnte dein Job besser.
00:27:41: Okay
00:27:42: das heißt man hatte jedes Recht dazu.
00:27:46: Ich habe denn ein paar schöne bunte Werte benutzt.
00:27:53: Sehr poetisch!
00:27:54: Die wahrscheinlich in so einem Buch wo drin stand, die darf man alle nicht benutzen.
00:27:58: Genau, alles zusammen in einem Satz.
00:28:01: und dann hat mein gute Freund von der Schule gesagt hey weißt du das wenn du ein Diplom hast?
00:28:09: Kannst du einfach irgendwo in Asien gehen?
00:28:12: Ich muss sagen, als ich bei der Bank gearbeitet habe, hab' ich auch abends Studiert.
00:28:18: Englisch-Lehrerin zu sein, also diese Teffel Course Teaching English as a Foreign Language und man lernt dort wie man Englische als zweite Sprache unterrichtet.
00:28:29: Und auch vor allem der Unterricht ist Leute die gar keine Leute von anderen änderen Länder und du kannst ihre Sprache nicht sprechen.
00:28:38: Das war wirklich cool.
00:28:39: Ein Mann, also der Lehrer auf diesem course das hat vier Monate lang gedauert Montag bis Sonnerstag, jede Woche.
00:28:47: Es war hart aber super!
00:28:49: Er kam rein und hat auf Arabisch gesprochen, halbe Stunde lang am ersten Abend.
00:28:56: Und am Ende dieser halben Stunde könnten wir alle sagen my name is... Also hier ist das Fenster oder bla bla bla ... und diese kleine Sachen und das war seine Lektion wie man eine Sprache unterrücken kann wenn du die Muttersprache von den Schülern nicht kennt.
00:29:18: Cool, oder?
00:29:19: Ja ich hab schon kurz mal auf Portugiesisch gemacht.
00:29:22: Ja
00:29:22: richtig cool!
00:29:23: Das ist
00:29:23: total cool mit so ganz viel Mimik und G-Stick und... You are I am... Ganz groß
00:29:30: in Bewegung.
00:29:31: Ja das ist cool.
00:29:32: Ich kann mir es auch voll gut vorstellen wie du das unterrichtest.
00:29:35: Es war super und auch als ich hier nach Deutschland kam viele natürlich haben gefragt.
00:29:39: Direktor Hillenfeelingendorf Viele haben ihn gefragt, aber diese Frau spricht kein Deut.
00:29:44: Wie kann sie Englisch unterrichtend?
00:29:47: Gott sei Dank haben Sie ihm das Vertrauen gegeben und konnte ich hier kommen.
00:29:53: Und dann hast du entschieden okay Du hast dieses Degree und du
00:29:57: gehst jetzt nach...
00:29:58: Warum Südkorea?
00:29:59: Ja!
00:30:00: Ich hatte meinen Certificat in Terfel, Teaching English as a Foreign Language.
00:30:03: und dann hat jemand einen alten Schulfreund Kevin halt gesagt, weißt du dass du Überall auf die Welt jetzt englisch unterrichten kann mit dieser Teflos-Sortifikette und dein Diplom vom Universität.
00:30:17: Dann hat er gesagt, ich kenne jemanden der in Korea ist... Und ich habe gesagt, okay cool!
00:30:23: Der sagt Korea oder Japan vielleicht?
00:30:25: Dann hab' ich ein bisschen recherchiert.
00:30:28: In der Zeit hatte ich kein Computer.
00:30:29: Es war im Jahr zwei Tausendzwei.
00:30:31: Ich hatte keinen Computer.
00:30:32: Dann war ich... Nein, zweitausendzeins.
00:30:34: Dann bin ich zur Bibliothek gegangen, hab ge googelt, hab gesehen Wir haben ein bisschen eine kurze Geschichte über Japan und Korea gelesen.
00:30:45: Und ich habe gesehen, dass Korea ist wie die Irlande in Asien neben Japan.
00:30:53: Ich sag nicht die Japaner, sie sind nicht die Regierung aber Japan als Coloniser waren ähnlich wie Großbritannien Und ich dachte, ja.
00:31:09: Ich gehe nach Südkorea.
00:31:12: Interessanterweise auch.
00:31:14: Ja, Korea ist immer noch in zwei Teile geteilt – Nord und Süd-Korea – und dann ... ja, ich hätte irgendwie diese Affinity gefühlt mit Korea ab sofort!
00:31:29: Wir sind auch immer noch geteilt in Irland und so.
00:31:33: Also andere Geschichten natürlich aber Ja, wollte ich dann einfach dorthin gehen.
00:31:38: Und denn zwei Wochen später war ich da?
00:31:41: Wow!
00:31:42: Ich hab auch an dem Tag im Internet recherchiert wie bekomme ich ein Job in Korea?
00:31:46: und ich habe einen Agency in Irland gefunden.
00:31:50: Hatte ein paar Tage später ein Interview gehabt... ...und ich hatte eine Hundert Achtzig Pounds in der Zeit.
00:31:58: Also zweihundert Euro?
00:31:59: Wieso?
00:32:00: Hätte ich.
00:32:01: Mein Vater hat gesagt, brauchst du den Geld oder was?
00:32:04: Nein?!
00:32:05: Ich brauche nichts.
00:32:07: Nein, ich war einfach so stolz.
00:32:08: Ich habe mir die ganze Zeit während der Universität gearbeitet und meine Rechnung bezahlt.
00:32:14: Und hatte gar nix gespart.
00:32:16: Aber als Universitätsstudent hab' ich das gut gemacht, finde ich.
00:32:22: Also mich selber zu ernähren und finanzieren und so... aber ja, bin ich dorthin gegangen diese Schule, wo ich gearbeitet habe am Anfang?
00:32:34: Sie haben meine Wohnung bezahlt und auch die Flüge.
00:32:37: Das
00:32:37: heißt, du konntest einfach losstarten?
00:32:39: Mit Zweiundzwanzig, ich dachte ... Ich hab nichts zu verlieren.
00:32:43: Bin nicht weggegangen.
00:32:45: Wenn ich überlege jetzt, ich bin nicht so mütig jetzt.
00:32:48: Also, ich würde nirgendwo gehen mit zweihundert Euro in meine Tasche und keine Plan oder ... Ja also, ich hatte ein Plan aber ganz andere Kultur, ganz andere ... Also ich könnte gar kein Wort ... lesen oder sprechen, natürlich.
00:33:03: Und ich habe das einfach... Aber ich erinnere mich immer noch als ich am Flughafen war, mein Freund in der Zeit war dabei, meine Eltern und meine Schwester.
00:33:15: Sie haben geweint!
00:33:17: Sie geht jetzt mindestens ein Jahr, aber wenigstens wer weiß wenn sie zurückkommt und bla bla bla.
00:33:24: Ich muss sagen, ich hatte dieses Gefühl Körper, als ich weggelaufen bin.
00:33:32: Halleluja!
00:33:33: Freiheit... Ich hab keine Ahnung was vor mir steht.
00:33:37: Wunderbar.
00:33:39: Jetzt bin ich nicht so müthig.
00:33:42: Das ist normal glaube ich.
00:33:44: Ich glaub es geht vielen so.
00:33:45: Ich weiß nicht ob das sein muss aber es geht auf jeden Fall vielen Leuten so.
00:33:51: Und da gab's ja dann diesen einen Abend an dem du auch bei so einem Sing-Song warst?
00:33:56: Ja, wow du hast gesachiert
00:33:58: Ja.
00:33:59: Was ist da passiert?
00:34:00: Erzähl das mal!
00:34:01: Ja, ich hab eben... Oh, der Handysiu heißt er.
00:34:04: Handysu ist ein Sänger aus Korea und er war dabei.
00:34:08: Er war in derzeit glaube ich, achtundfünfzig oder so.
00:34:11: Und wenn man ... Ich fahre vielleicht zwanzigvierundzwanzig in der Zeit.
00:34:16: Also war schon bisschen da.
00:34:17: So ja.
00:34:18: Wenn man so jung isst, denkt es Denkt man das, dass ich fünftig sehr alt ist.
00:34:24: So in der Zeit habe ich gedacht oh wer ist dieser alte Mann?
00:34:27: und er hat gesagt ah ich liebe diese Stimme.
00:34:30: könntest du mit mir auf meine zehnte CD was singen?
00:34:33: Und ich hab gesagt hast du überhaupt dein erstes CD gemacht?
00:34:38: Das war ein Witz!
00:34:40: Und er hat so gelacht und sagt okay er hat Humor also ihr kannst nehmen oder ihr könnt es auch raus geben.
00:34:47: das war super.
00:34:49: Ja, dann haben wir uns in der nächsten Woche getroffen.
00:34:53: Dann hab ich bemerkt, dass Leute kamen zu ihm vor Autogramm und so als wir Kaffee getrunken haben, dachte ich ... Okay, also er ist wirklich wie Bob Dylan im Korea.
00:35:05: Er ist wunderbar!
00:35:07: So ein toller Mensch.
00:35:08: Er wohnt jetzt in New York.
00:35:09: Ich hab ihn zweimal dort besucht.
00:35:11: Vorletzter Sommer war ich bei ihm noch mal ... Er ist einfach ein wunderbares Mensch Ja, ein guter, gute Freund.
00:35:20: In der koreanischen Kultur ist das wirklich nicht normal, dass eine junge Frau und ältere Mann Freunden sein können?
00:35:28: Das ist unmöglich!
00:35:31: Wenn du jemanden kennenlernst in Korea die erste Frage ist oft, in welchem Jahr bist du geboren?
00:35:38: Und wenn du ein Jahr jünger oder ein Jahr älter ist, dann weiß ich Welche Verbendings ich benutzen soll, wenn wir sprechen und es gibt diese Haie hier auch.
00:35:50: Auch wenn man ein Jahr alter ist oder ein Jahr junger ist normalerweise nur die Leute mit dem gleichen Jahrgang sind befreundet und so.
00:36:00: Und ja, wir reden oft darüber, wenn ich nach New York gehe und mit ihm in Queens sitzen im Kaffee trinken Schwierig, das zu akzeptieren in seine andere Kultur.
00:36:12: In seiner koreanischen Kultur aber in seinen New York Queens Leben ist es voll egal.
00:36:19: Und sprecht ihr Englisch wenn ihr euch seht und dadurch ist es egal oder sprecht ja auch auf koreanisch?
00:36:23: Und welche Änderung benutzt du dann?
00:36:25: wie?
00:36:25: wir sprechen auf englisch mein koreanisches nicht so gut.
00:36:28: i have Korean to get by
00:36:31: Ja, also du kommst durch mit deinem Korea-Misch.
00:36:34: Aber über Philosophie oder Musik oder verschiedene Themen die wir wichtig finden könnte ich nicht auf Koreanisch machen.
00:36:44: Ich bin immer noch beschäftigt mit Koreanisch.
00:36:46: Also du lernst nach wie vor?
00:36:48: Oder...
00:36:48: Ich bin ein bisschen komisch!
00:36:49: Also ich studiere Deutsch weil ja ich mache immer noch so viele Fehler mit meinem Artikeln.
00:36:58: Wenn ich schreiben kann, wenn ich Zeit zu denken habe, schreibe ich das richtig.
00:37:02: Aber wenn ich spreche und dann kann nicht immer über jedes Wort denken, dann mache ich immer Fehler.
00:37:09: Und so jeden Tag mache ich ein bisschen deutsch, koreanisch und irisch.
00:37:16: Wie cool!
00:37:17: Ich liebe es!
00:37:20: Das finde ich richtig.
00:37:20: schön auch dass du Jetzt nicht sagst, ah nee jetzt lade ich mal so nur koreanisch oder jetzt nur deutsch.
00:37:27: Sondern das sind einfach so verschiedene Dinge die du in dein Leben genommen hast und einfach jeden Tag mit dir trägst.
00:37:33: dadurch?
00:37:34: Ja
00:37:34: aber auf eine Seite ist es ein bisschen krank weil ich wohne in Deutschland.
00:37:39: Ich will unbedingt irgendwann meine C-I Certificate haben.
00:37:46: Ja ich muss das nicht haben aber ich will's haben für mich!
00:37:48: Ich habe meine B-II Certificat.
00:37:51: C-Ins ist unvorstellbar im Moment.
00:37:55: Aber trotzdem, man spricht Koreanisch nur in Korea.
00:37:58: Man spricht Irish nur in kleinen Orten in Irland.
00:38:02: aber irgendwie Koreanisch ist wichtig für mich weil diese Verbindung zu Korea will ich nicht nie verlieren und ich war letztes Sommer dort.
00:38:11: wir haben einen zwanzig Jahre Jubiläumstour gemacht mit den Leuten die wirklich zwanzige jahrelang so viele tolle Erfahrungen Also dies sind sie immer noch zusammen ausband.
00:38:23: Aber die waren zum Beispiel dreimal in Irland mit mir.
00:38:26: Second Moon war das, oder?
00:38:27: Ja genau.
00:38:28: Du wohnst ja da auch in Korea und Second Moon in Englisch.
00:38:32: Sie waren drei Mal in Irlands mit mir, einmal mit einer Dokumentation-Filmcrew... Und ja also ich stell dir vor, sie waren in meinem Zuhause mit meinem Vater und meine Oma und meiner Mama meinen Vater und meine Oma nicht mehr hier.
00:38:52: Und es ist so wichtig für mich, diese Verbindung immer noch zu haben ... Das ist einfach mein Weg, das nie zu vergessen oder so?
00:39:02: Dann bin ich
00:39:04: gerne
00:39:04: beschäftigt mit Koreanisch.
00:39:05: Es ist
00:39:05: eine Form der Wertschätzung.
00:39:07: So erlebe ich das, dass du diese Verbindungen und die Erlebnisse wertschätzt dadurch, dass auch jeden Tag ein bisschen was da rein investierst.
00:39:15: Ja!
00:39:16: Ich will das einfach nie vergessen.
00:39:18: Aber als ich da war, letztes Jahr auf dieser zwanzigjährigen Überlebens-Tour... Wir hatten Radiointerviews und Konzerte.
00:39:29: Ich war so enttäuscht mit mir!
00:39:30: Ich habe wirklich versucht... Jetzt sage ich was auf Koreanisch?
00:39:34: Ich versuche auf koreanische Sprechen und bla bla bla.
00:39:37: Und kam nur Deutsch in meinem Kopf.
00:39:40: Also wenn ich auf Koreanische... Du brauchst einfach Zeit also... Ich war drei Wochen da und in der letzten Woche hatte ich das Gefühl, dass ich sprechen könnte.
00:39:53: Und die Umgebung?
00:39:53: Das ist natürlich auch viel ... Also wenn du in Korea bist, dann geht's wahrscheinlich viel schneller, dass diese alten Synapsen wieder feuer an.
00:40:00: Ja, das ist so!
00:40:02: Auch wenn ich nach Irland gehe, geh ich oft zu meiner Familie aber auch mit der Irlenklasse hier in Velingendorf.
00:40:12: Wir gehen immer auf Innishmore eine von den Aran Inseln und ich höre oft irisch, wenn wir dort sind.
00:40:19: Ich versuche wirklich, wirklich ein paar Worte... Ein paar Sätze auf irische Sorgen!
00:40:25: Aber weil ich mit vierzig Schuler bin natürlich höre ich den ganzen Tag Deutsch und dann kann ich nichts sprechen.
00:40:34: aber das ist mein Plan.
00:40:35: In diesem Monat, diese Sommer gehe ich nach Irland am zwölfste.
00:40:39: Dann habe ich Familiezeit und dann ein Auto und Freiheit.
00:40:42: Und meine Gitarre!
00:40:44: Ich gehe einfach von Pop zu Pop abends und spiele mit ... Ah, wie schön!
00:40:51: Wer weiß?
00:40:52: Ich will keinen Plan haben.
00:40:54: Ich will zwei Freunde besuchen die ich seit lange nicht gesehen hab aber außerdem sind sie sehr flexibel.
00:41:01: Außerdem gehe ich einfach von Pop zu Pop, und diese Pops müssen in der Nähe vom Strand sein.
00:41:07: Was ist alles?
00:41:07: Ich dachte
00:41:08: gerade schon das Meer.
00:41:09: Das muss doch vorkommen!
00:41:11: Und wenn ich sage oh es gefällt mir hier den Bleibig drei Tage oder länger wie ich will... Und
00:41:21: es ist nicht auch wunderschön, so einen starken Bezug zu Heimat zu haben und dann dort zu Besuch zu sein.
00:41:27: Weil du kannst dir mir eine ganz andere Qualität geben.
00:41:30: Du kannst jetzt vorher sagen ich gehe dorthin und dann werde ich das so erleben.
00:41:33: oder dass ist mein Plan, das ist meine Erhaltung.
00:41:35: Das
00:41:36: ist genau so!
00:41:36: Wenn man nicht natürlich denke ich oft, wann gehe ich zurück nach Irland zum Leben?
00:41:43: Oder gehe ich wieder zurück?
00:41:44: Ich sage oft, ich will nicht hier alt sein werden aber auf die anderen Seite will ich nicht in Irland krank sein.
00:41:50: Und das sage ich, weil dieses Gesundheitssystem und alles ist kaputt.
00:41:54: Es ist wirklich schwierig dort wenn... Also ich fühle mich hier in Deutschland.
00:41:59: Ich weiß dass die Leute sagen das auch hier aber eben vergleichen zu uns im Moment.
00:42:04: Wow!
00:42:05: Wir haben hier alles.
00:42:07: Obwohl aus Papier in Irland.
00:42:10: unsere Wirtschaft ist super
00:42:12: Die irische.
00:42:13: Wunderbar,
00:42:14: es ist wunderbar!
00:42:15: Na klar das sind ja die ganzen großen Techfirmen.
00:42:17: Genau wir haben Facebook Wir haben Google Wir haben Amazon Wir haben Apple Wir haben alles Aber die normale Leute Leiden im Moment.
00:42:26: ganz ehrlich Anyway andere Geschichte anderes Thema Als ich hier wohne und dann ihr könnt Irlen besuchen Dann kann ich Irlen sehen wie ich Irlen sehen will.
00:42:37: Guter Punkt Du kannst so sehen wie du es hinwillst.
00:42:41: Also, als du gesagt hast diese... Ich kann das einfach so machen wie ich will.
00:42:46: In Irland also wenn ich dort wohne natürlich in Alltag hat man immer ein Challenges-Herausforderungen oder auch mit der Familie und alles nach einer gewissen Zeit.
00:42:58: vielleicht hast du genügend, brauchst du eine Pause.
00:43:01: aber wenn man hier wohnt und dann dorthin geht Du kannst wirklich die beste rausholen Cherry Picking Und diese paar Wochen unterwegs zu sein mit einem Auto, alleine.
00:43:13: Mit meiner Gitarre ist es einfach ... Ach!
00:43:16: Was klingt so romantisch?
00:43:17: Traumhaft.
00:43:18: Traumhaft!
00:43:20: Ja und für mich ist es sehr wichtig dieses Jahr dass ich in diese kleine Städte in Dörfer gehen wo man irisch spricht und das ist ich mich selber vertraut.
00:43:29: Ist das richtig?
00:43:29: Vertraue?
00:43:30: Ich
00:43:30: mir selbst vertraue.
00:43:31: Mir selbst vertrau, irisch zu sprechen weil Ja, es ist einfach wichtig für mich.
00:43:37: Ich bin sehr beschäftigt im Moment mit vielen irischen Lieder und so.
00:43:40: Es ist einfach ... wichtig für me.
00:43:44: Wir sind dann noch bei deiner Biografie.
00:43:46: Wo sind
00:43:46: wir?
00:43:49: Irgendwann musst du entschieden haben jetzt ein Solo-Album zu machen oder eigene Musik und dir auch aufzunehmen.
00:43:55: Du hast glaub ich einen Studioalbum und ein Live Album in dieser Reihenfolge.
00:44:00: Ist das richtig?
00:44:02: Also, in den E-Land war ich dreijahrelang.
00:44:05: Ich bin zurück zur Schule gegangen und habe Musikperformance & Production und Musikmanagement & Sound studiert.
00:44:14: Also eigentlich alles was irgendwie mit Live-Musik-Business
00:44:17: zu tun hat?
00:44:17: Ja also ein Jahr MusikManagement&Sound.
00:44:19: Dieser MusikManagement Teil das hat mir wirklich gefallen.
00:44:22: Das war super!
00:44:23: Dieses Soundteil...
00:44:25: Wie?!
00:44:25: Das fand schon der Zeltkabel.
00:44:30: Aber lustige Weise, ich hab niemand wirklich erzählt.
00:44:33: Natürlich wenn ich meinen Audition gemacht habe für diesen Kurs, hab ich erzählt was ich in Korea gemacht hab.
00:44:40: das war before Social Media.
00:44:43: so hab ich einen Ordner mitgebracht mit viele Artikeln von der Zeitung und blablabla mit mir und das gezeigt.
00:44:50: die waren okay in Korea.
00:44:53: also es ist nichts als heute.
00:44:56: ja mit Social Medien ist das ganz anderes.
00:44:59: Aber in der Zeit nur die Freunden, die ich E-Mails geschrieben habe.
00:45:03: Nur sie haben gewusst was ich dort mache.
00:45:06: und als ich kam... Also mir ist es peinlich.
00:45:08: aber nein!
00:45:09: Es war einfach so in dem Moment.
00:45:12: In der Zeit damals war ich einfach ein bisschen immer noch schüchtern und hab auch gedacht Ach, ich bin kein echter Musikerin.
00:45:21: Weil es in Korea war und nicht in meinem eigenen Land.
00:45:24: Und dann war's sehr wichtig für mich, denn im Jahr two thousand eight einen kleinen CD rauszubringen nur mit vier fünf Lidl drauf.
00:45:30: Das war das erste.
00:45:32: Dann hab' ich ein Studioalbum in zwei tausend vierzehn Reis gebracht.
00:45:36: Das ist sechs Jahre lang!
00:45:38: In diese sechs Jahre habe ich gewartet also von zwei taussend acht bis zweitausend wild zehn.
00:45:45: gearbeitet als Englischlehrer, habe auch in Cafés und so gearbeitet.
00:45:50: Und hat viel, viel gespielt im Pops!
00:45:53: Und auch als Straßenmusiker.
00:45:55: Dublin oder Cork oder das ist erst gehört auch dazu diese Schule in Irland.
00:46:01: man muss irgendwann auf die Straße spielen... ...und in Pops ja.
00:46:06: und dann bis ich endlich mein eigenes Musikkreis bringen könnte mit in der Zeit wie heißt sie?
00:46:13: Kickstarter, aber in Irland.
00:46:16: So
00:46:17: Crowdfunding?
00:46:17: Dann fünf Jahre später habe ich mein zweites Album gemacht live in North Carolina.
00:46:24: Das war auch mit Crowdfunding finanziert.
00:46:27: Wenn du überall in Pops spielst dann irgendwann hast du denn dein following die sagen Ich will jetzt Lieder von dir hören und dann mit Social Media dann könntest du sagen echt dann würdest du das vielleicht Kaufen, bevor ich das aufnehme.
00:46:44: Das hat wirklich funktioniert.
00:46:45: Cool!
00:46:45: Es
00:46:45: war super.
00:46:46: Ja es hat wirklich mir geholfen.
00:46:50: Es war so eine tolle Erfahrung, die ich hatte in Nord Carolina.
00:46:54: Du hast eine ganz tolle Geschichte erzählt über den Song Hard So Big wo der Chor reinkam.
00:46:59: Magst du dir noch mehr erzählen?
00:47:01: Ich muss sagen warum ich in Nord Caroline war.
00:47:04: Ich habe zwei Freunde hier.
00:47:05: und Anastasia Anastasia?
00:47:11: Sie haben in Korea gewohnt und er spielt Bass.
00:47:15: Und wir waren immer noch in Kontakt, dann habe ich sie besucht.
00:47:17: im Jahr zwei Tausend siebzehn Aktien oder so.
00:47:20: Habe ich ein paar kleine Konzerte gemacht in Nord-Karolina und New York.
00:47:25: wo war ich denn auch Texas Osten?
00:47:30: Als ich in Nord-Karolina war, hab' ich die Freunden von United States kennen gelernt.
00:47:34: Alle Musiker und ein toller Producer auch!
00:47:36: Der macht alles mit Vintage-Equipment... Alles von zwanzig, dreizehn Jahre bis siebzehnte Jahre.
00:47:47: Und er mag das Mobil auch.
00:47:48: Er macht das Live on Location und er hat eine alte Kirche gefunden und dort haben wir also ... Ich sag alt?
00:47:56: Also nicht europäianalt oder amerikanalte?
00:47:59: also einhundertfünfzig Jahre oder so, aber aus Holz und die Sound war perfekt.
00:48:04: Und dort haben wir das gemacht.
00:48:06: Dann bin ich dorthin gegangen nochmal um das zu üben und dann das Live zu spielen und aufnehmen.
00:48:13: Es gibt viele Fehler drin, an mir ist es wirklich egal weil...ich lieb's!
00:48:19: Ich liebe's einfach, weil es hat diese schöne Erinnerungen.
00:48:23: Das war wunderbar.
00:48:24: Und kam dann fünf Single von North Carolina Frauen, sie haben mit mir gesungen und es ist als Chore for Heart So Big.
00:48:35: Ja der Refrain ist Hold On Stay Strong.
00:48:38: also halt durch bleibt stark und diese Message ist sehr wichtig für mich.
00:48:44: Sie haben das so schön gesungen wenn ich nach Irland kam zurück nach Irlen kam und der Band kam auch aus Nord Carolina Bei der Album-Launch-Konzert, das war in den Triscoll Art Center auch eine alte ... In einem alten Kirche.
00:49:00: In Kork wollte ich auch ein Chor haben aber ich wollte einen Chor die diese Wörter wirklich glauben.
00:49:07: halt durchbleibt stark und so.
00:49:09: Ich hätte früher gearbeitet mit einem Chor in Kork Die heißen High Hopes Choir Und sie waren entweder.
00:49:16: Früher waren sie entweder Obdachlose oder Droge abhängig oder hat Probleme mit Zucht und so.
00:49:23: Und sie haben ihr Leben einfach verändert, und sie waren jetzt auf bessere Wege sozusagen.
00:49:34: Sie gehen überall in Irlanden reden und singen über Hoffnung.
00:49:39: Es ist richtig schön was die machen.
00:49:41: Sie machen das immer noch.
00:49:43: Ich habe gesagt okay, sie sollen mit mir singen!
00:49:45: Und dann kam sie vor die Launchpartie.
00:49:47: Ich habe vergessen zu sagen, der Manager von Triskill, dass ein Chor kommt und ich war in einem Dressingroom.
00:49:53: Ich hab mich geschminkt bevor er den Auftritt.
00:49:55: Dann kam der Manager und hat gesagt es gibt ein paar Leute unten, Sie sagen das sie in einem Chor sind aber es sieht wirklich nicht so aus!
00:50:07: Ja, sie waren eine... bunte Truppe mit Tattoos.
00:50:12: Und die waren einfach Tattoose und Piercings, ein bisschen anders... Ich habe gesagt ja sie sind die Chorus, ich weiß nicht mehr wie viele dabei waren.
00:50:23: Wenigstens zwanzig!
00:50:25: Dann waren sie dort als wir gesungen haben.
00:50:28: Als der Refrain käme in diesem Lied kamen alle nach vorne und haben das gesungen.
00:50:34: Das war so ein schöner Moment weil die sind echte Menschen Nicht nur Poppets oder ... Sie haben das einfach gesungen vom Herz.
00:50:44: Ähm, sie laben diese Referent.
00:50:46: Das kann ich nie vergessen.
00:50:49: Nie!
00:50:49: Ja und wir sind immer noch in Kontakt.
00:50:52: Die sind einfach tolle Menschen.
00:50:54: Hi-Hope Squire
00:50:55: Und Heart So Big heißt der Song?
00:50:57: Wenn man den anhören möchte.
00:50:59: Yeah Eeeeeeeh HOT SO BIG!
00:51:04: Ich freue mich so, dass wir auch... darf ich das sagen?
00:51:07: Dass wir HOT So Big machen kann im Stadtmusik-Schrammburg-Projekt.
00:51:13: Als es mir in deinem Studio war und das arrangiert habe, ich war wirklich... Ich bin nach Hause geflogen.
00:51:21: Diese
00:51:21: Trompette am Ende ist so... Ich denke... Ich kann nicht warten auf der Bühne zu stehen mit dem Blasmusikerorchester dann das zu singen.
00:51:31: Wow
00:51:32: Ich bin noch richtig gespannt.
00:51:34: Genau,
00:51:35: jetzt schon mal eintragen vor mir.
00:51:36: Oh,
00:51:38: ich freue mich heute drauf!
00:51:39: Ja, ich mich auf jeden Fall auch.
00:51:41: Ich habe so ein paar Fragen, die so ein bisschen auf diese verschiedenen Kulturen abziehen und weil das ist ja ein sehr regionaler Podcast für die Menschen aus der Region und ich finde es total spannend von dir ein bisschen was über unsere Region zu erfahren vielleicht oder deine Perspektive.
00:51:57: eine Frage, die mir einfiel war Du hast eine Schwester, eine Zwillingschwester.
00:52:02: Was würde die sagen wie dein Leben hier dich verändert hat?
00:52:07: Wow!
00:52:09: Also positiv und negativ würd ich sagen.
00:52:11: also es gibt immer zwei Seiten.
00:52:13: ja das ist was das Leben.
00:52:15: Ich würde sagen dass sie... Sie ist sehr glücklich dass ich hier bin weil ja irgendwie habe ich.. Hier hab' ich einen festen Job bekommen, also ich arbeite als Lehrerin und auch dann habe ich die Freiheit durch diesen Job diese Sicherheit.
00:52:32: Habe ich die freiheit denn?
00:52:33: Die Musik auch zu machen aber nur die Auftritte, die ich machen will.
00:52:38: Ich hab kein Druck hier wirklich so viel.
00:52:41: Also ich muss dort spielen weil ich brauche dieses Geld.
00:52:45: ich bezahle meine Rechnungen von der Schule.
00:52:48: Aber so ist sie sehr glücklich für mich dass sich mehr Sicherheiten haben also für die finanzielle Und auch, ich glaube, dass sie denkt, dass sich mehr organisiert bin.
00:52:58: Vielleicht was ich hier von
00:53:00: Deutschland
00:53:01: hier in Deutschland gelöhnt habe?
00:53:02: Von den Schwaben!
00:53:03: Von
00:53:03: den
00:53:03: schwaben?!
00:53:05: Auf die andere Seite manchmal sagt sie ... Warum sprichst du so?
00:53:12: Wo ist dein Spontanität?
00:53:13: oder was hast du mit Linda gemacht?
00:53:17: Die alte Linda würde sagen, keine Ahnung... Wir gehen jetzt drei Uhr morgens Ähm, noch bellfast?
00:53:24: Okay.
00:53:25: Komm!
00:53:25: Aber jetzt denkst du über kleine und so ... Du weißt nicht.
00:53:30: Zu früher war ich wahrscheinlich mehr spontan.
00:53:33: Das würde sie sagen.
00:53:34: Und ja natürlich will sie auch irgendwann, dass sich Druck nach Irland kommen.
00:53:39: Zurück zur Familie.
00:53:41: Ja.
00:53:43: Wenn du dich zurückerinnerst an die Zeit als du hier frisch warst, gab es Dinge, die dich überrascht haben positiv oder negativ Einfach, wie hier diese regionale Kultur funktioniert?
00:53:56: Eine Sache... Okay.
00:53:57: Es klingt negativ am Anfang aber es ist sehr positiv.
00:54:01: Als ich hier kam, habe ich das wirklich, wirklich schwierig gefunden Freundin zu finden.
00:54:07: Viele wollten mit mir reden oder ja die hatten Interesse.
00:54:11: also woher kommst du hier?
00:54:13: und bla bla bla Aber Freunden zu finden.
00:54:15: Ich bin eine Person, die immer spricht.
00:54:18: Also ich stehe an der Bushaltestelle Jemand steht neben mir, wir reden natürlich.
00:54:24: Da vor mich ist das ganz normal in Irland.
00:54:26: wenn du neben jemanden am Bushaltestelle stehst und nicht redest hast du vielleicht ein Problem.
00:54:32: ja also okay das ist ein bisschen weit aber du bist ein bisschen.
00:54:36: nein es ist einfach irgendwie erwartet dass man miteinander redet.
00:54:40: viele sagen die irren sind sehr freundlich und wenn dir nach irland gehst Hoffentlich siehst du das auch, die sind ja ganz offen und freundlich.
00:54:48: Und so als ich nach Kiel kam hatte ich das Gefühl, oh wow!
00:54:51: Und meine Freundin auch in Irland haben auch gesagt, sind die Deutschen nicht sehr kalt?
00:54:56: Am Anfang habe ich das gedacht... aber mit der Zeit habe ich erfahren also gelernt dass es einfach nicht der Fall ist.
00:55:06: Oft sind Sie schüchtern mit jemand neu zu sprechen.
00:55:13: Sie sind mehr distant am Anfang.
00:55:16: Aber wenn sie entschieden haben, dass es wert ist also ihre Zeit zu investieren, dann hast du wirklich eine loyale und tolle Freund und der immer da ist egal was du brauchst, egal wann du das brauchst.
00:55:30: ich habe gedacht am Anfang oh my god wie kann ich wissen was sich in sechs Wochen machen?
00:55:35: Leute haben gefragt sollen wir Spaziergang machen am Sonntagmorgen, am ... zum Siebenundzwanzigste März und zehn Uhr.
00:55:42: Und ich hab gesagt, das ist in sechs Wochen!
00:55:44: Ich hab keine Ahnung wie ich mich fülle.
00:55:48: Keine Ahnung, in Irland würden wir das nie machen.
00:55:51: Aber hier nimmt man seinen Kalender raus und schreibt es rein.
00:55:56: Am Anfang habe ich das sehr komisch gefunden aber jetzt sehe ich dass diese Person liegt einfach wert in diese Freundschaft.
00:56:04: Und sie denken... Wenn ich Freizeit habe, gebe ich mein Freizeid zu dieser Person.
00:56:08: Ich will Zeit mit dieser Person verbringen und das hat viel, viel Wert!
00:56:13: In Irland sind die Leute meistens sehr freundlich aber es ist oft oberflächlich.
00:56:19: Wenn du nach Dublin gehst, du kannst drei Tage lang in Pops mit verschiedenen Leuten sprechen und Party machen.
00:56:26: Das wird super!
00:56:27: Aber wenn du dort bleibst und dir irische Freundin haben willst, und du sagst, sollen wir schwimmen gehen am Samstagmorgen um zehn Uhr.
00:56:35: Dann denken sie äh ... ich weiß nicht.
00:56:39: Das ist mein Freizeit!
00:56:42: Und dann sind Sie sehr zurückhaltend.
00:56:45: Diese Freundlichkeit ist sehr oft oberflächlich.
00:56:48: So eine Kombination wäre super oder?
00:56:50: Aber vielleicht geht das auch nicht.
00:56:52: Irgendwann in der Mitte Ja, genau.
00:56:55: Also jemanden die wirklich Freundschaft schätzen habe ich das hier wirklich gesehen dass das Freundschaft ist was wählt
00:57:03: und so regional eher auf die Kultur bezogen.
00:57:06: du hast ja gerade schon gesagt Du bist total happy mit dem Modell dass du dein Geld verdienst in der Schule Und dann dadurch eine künstlerische Freiheit bekommst.
00:57:17: Darf ich ja ihn sagen?
00:57:18: Auf
00:57:20: jeden Fall.
00:57:21: Ja und nein, weil ... ja mittlerweile bin ich in den Siebenundvierzig Und ich seh jetzt auch Ich bin nicht zweieinzwanzig.
00:57:29: Es ist wirklich schwierig Vollzeit In der Schule zu arbeiten und auch Musik zu machen.
00:57:36: Auch in Irland gibt es viele Leute die arbeiten Und abends, Wochenende sie spielen Musik Hier.
00:57:43: irgendwie habe ich immer diese Frage bekommen Von so vielen Menschen bist du Profi oder Hobby-Musikerin?
00:57:52: Und das finde ich wirklich lustig.
00:57:55: Von meiner Perspektive, wenn du Musikerin bist ... Musikerin!
00:58:00: Also von meine Perspektiv und vielleicht ist es eine irische Perspektif.
00:58:05: Aber mit einer Musikerin bist du einfach Musiker.
00:58:07: Es ist völlig egal wie du Geld verdienst.
00:58:09: Du spürst Musik, dann bist du Musikerin.
00:58:12: Und diese Distinction oder Unterschied zwischen Profi und Hobby-Musikerin ist einfach völlig egal!
00:58:20: Aber hier habe ich gesehen das es wichtig für manche Leute ist das zu wissen?
00:58:26: Und sie wollen einfach dass Du in einer Kategorie stehen weil ... denn haben Sie Dann verstehen sie, was du überhaupt machst.
00:58:36: Und auch Finanzamt!
00:58:38: Dieses Jahr musste ich einen Brief schreiben wie ich plane meine Musikkarriere zu entwickeln.
00:58:45: So dass es sich lohnt diese selbständige Nummer zu haben und bla bla bla weil ich habe ein Vollzeitjob an bezahlte Steuer.
00:58:53: durch meinen Job natürlich.
00:58:55: dann auch bezahle ich Steuern von Musik Weil Ich will ehrlich sein Ich bin froh, dass ich hier wohnen kann.
00:59:02: Ich will alles richtig machen und kein Geld verdienen und nicht zu Finanzern sagen.
00:59:09: Aber jetzt hab' ich das Gefühl, dass sie sagen, du verdienst nicht genug von Musik!
00:59:14: Es ist eine teure Hobby für dich... Und so muss sich irgendwie beweisen, dass in der Zukunft viel mehr Geld von Musik machen
00:59:27: will.".
00:59:28: Okay.
00:59:29: Also, weil ich ... Herr Kännesse, ich pass nicht rein in einem Boxen.
00:59:33: Ja?
00:59:34: Du machst das und das!
00:59:35: Hm, das ist schwierig.
00:59:38: Was war die Frage?
00:59:38: noch mal?
00:59:41: Ich hatte angefangen erst mit der Frage, aber ich fand es sehr interessant.
00:59:44: Die Frage ist, wenn du jetzt die Kultur-Szene hier im Landkreis anguckst, was glaubst du, könnte ich hier noch ... Ich hab zwei Fragen.
00:59:54: Erste Frage, was könnte hier anders oder besser laufen?
00:59:57: Wow.
00:59:58: Also wenn ich das sage, ich kritisiere nicht.
01:00:00: Ich sag's einfach wie es ist.
01:00:02: Es gibt Zeitzeiten Wie immer.
01:00:05: In Irland haben wir so viele Musik Livemusik jeden Tag.
01:00:09: Es ist fast negativ.
01:00:11: Du siehst dass jemand spielt Musik in diesem Pop Aber du siehst im nächsten Pop spielt jemand auch Und die spielen oft ohne Eintritt und dann Denkst du soll ich gehen?
01:00:22: Soll ich nicht.
01:00:23: also als Musiker Wenn du in Musiker, wenn du in Irland spielst Hast du immer dieses Gedanke, oh!
01:00:29: Kommen die Leute heute Abend überhaupt?
01:00:31: Weil sie können das nicht planen.
01:00:35: Hier ... Sie können das nie planen und im Voraus Karten kaufen.
01:00:38: Alles gut am Ende sind sie da.
01:00:41: Aber du hast immer das Gefühl, und wenn niemand kommt... Aber hier was toll ist, dass die Leute sehen, dass ein Konzert gibt und sie betahlen.
01:00:50: Sie buchen im Voras.
01:00:51: Sie machen das Kalender auf und sagen ja, da habe ich Zeit Schreiben Sie das rein und das bedeutet, dass sie gehen.
01:00:58: Und es ist wirklich cool!
01:01:00: Auf die andere Seite gibt es nicht genug.
01:01:03: Es sind so wenige Orte wo man Live-Music spielen kann... ...und ich meine nicht den Porsche Arena in Stuttgart.
01:01:12: Es gibt nicht so viele Orten hier wo wir kleine Konzerte haben können.
01:01:17: Nicht nur Nur große Konzerte, aber wirklich kleine Konzierte.
01:01:22: Also Cafés, Kneipe überall... Hier ist alles so geplant dass alle spielen an einem Abend bei Jazzentown in Rotweißen.
01:01:31: Alle gehen nach Jazzenton und sie sehen keine Ahnung.
01:01:34: vielleicht kannst du zehn, fünfzehn Leute sehen der Musik spielt?
01:01:40: Aber das sieht es nicht wirklich!
01:01:42: Die Leute gehen rein kommen raus nächste Check hab ich gesehen.
01:01:48: Und es ist an einem Abend, warum nicht jede Woche?
01:01:53: Ich weiß, das Geld kostet auch aber ... ich spiele oft ...
01:01:57: also
01:01:58: oft nein!
01:01:58: Ich habe ein paar Mal gespielt bei Felicita am Rotweil auf der Straße in diesem Square am Abends und alle waren den Trassen bei Venezia und alle hier bei Felicità.
01:02:11: die Straße war einfach so lebendig, die Leute waren draußen.
01:02:16: Es wäre einfach schön, das immer öfters zu haben denke ich.
01:02:21: Ja und es gibt hier Leute von verschiedenen Kulturen.
01:02:26: Es wäre auch wirklich cool wenn ich irgendwann zu einem afrikanischen Musiker gehen könnte im Konzert irgendwo oder was anderes.
01:02:34: Es wird wirklich cool, wenn Leute von anderen Kulturenen irgendwo auftreten können!
01:02:40: Das heißt, wenn man Leute kennt.
01:02:42: Wenn ich weiß, ich habe einen Nachbarn oder eine Nachbarin, die machen Musik, dann die einfach mal ansprechen und fragen ob sie nicht mehr Lust haben aufzutreten und vielleicht ein bisschen supporten in Auftritt zu kriegen?
01:02:52: Hundert Prozent!
01:02:52: Und Sie können auch zu uns kommen in Solbad.
01:02:55: Solbad ist diesen Club im Rotfeil der vor zwei Jahre.
01:02:59: Da haben Leute aus Rotfeils dieses Club gegründet.
01:03:04: Ja, es ist einfach ein tollen Club.
01:03:06: Wir machen dort viele verschiedene Veranstaltungen um Leute zusammen zu verbringen.
01:03:11: Gemeinsames Kochen, Open Mic also Open Stage Offenes Singen und Leute die einfach singen lieben Nicht ja ein Konzert sondern einfach zusammenzusetzen und singen Einfach so.
01:03:24: Das tut so gut Limo & Leinwand diese artistische Sachen mit Nicole.
01:03:30: Es ist wirklich so ein tolles Club bei Open Stage.
01:03:35: Das ist unsere Hoffnung, dass viele Leute von verschiedenen Kulturen kommen auch vorbei und zeigen was sie können.
01:03:43: Und ja dann vielleicht können wir ein Konzert organisieren.
01:03:45: oder das ist unser Ziel in diesem SoulBalk Club.
01:03:49: es wird jetzt renoviert.
01:03:52: Denkmalverein in Rotweil.
01:03:56: Sie sind jetzt sehr beschäftigt damit.
01:04:01: Also wirklich, was sie machen dort.
01:04:02: Jeden Samstag sind Sie bei der Arbeit dort also alle Freiwillige.
01:04:07: dieses Gebäude zu renovieren kostet auch natürlich viel Geld.
01:04:11: und ja es ist einfach toll dass sie diese schöne alte Gebäuden retten wollen.
01:04:16: Wir
01:04:16: kommen zur letzten Fragen.
01:04:18: die letzten drei schneiden Fragen ich weiß nicht wie schnell sie gehen sind manchmal auch ein bisschen tief und du kennst die Frage bestimmt.
01:04:25: wenn Du unbegrenzte Ressourcen hättest Was wäre für dich ein Traumprojekt hier im Landkreis?
01:04:31: Mit wem würdest du gern mal was machen, was würdest Du gerne machen.
01:04:34: Wow!
01:04:34: Du hast unbegrenztes Geld und der Arbeitskraft und auch Zeit.
01:04:39: Was müsste hier entstehen?
01:04:42: Also es muss hier in der Umgebung...
01:04:44: Im Landkreist Rottweil, genau!
01:04:47: Wow!
01:04:49: Darf ich ein paar Ideen sagen?
01:04:52: Ja!
01:04:53: Also eine ist einfach vor mich.
01:04:55: Ich würde jeden Morgen aufwachen Und meine Gitarre nehmen und auf meinen Balkon sitzen, schreiben, schreiben.
01:05:03: Mit diesem unbegrenzten Geld würde ich das aufnehmen und mache einen neuen CD mit eigener Lieder.
01:05:11: Und dann noch ein CD mit Richard Thomson-Lieder.
01:05:13: Ich liebe ihn!
01:05:14: Dann noch ein CDs ... mit Lieder von Leonard Cohen.
01:05:19: Dann noch eine CD mit traditioneller irischen Liedern?
01:05:25: Okay.
01:05:25: Also für einem.
01:05:26: Das würde ich machen.
01:05:28: Dann würde ich, weil ich diese Heart So Big mit der Stadtmusik in Schramberg... Weil ich nur dieses Track, das du kurz auf Computer mit MIDI oder was ist es?
01:05:45: Mit MIDI oder KI oder keine Ahnung.
01:05:47: So ein MIDI-Computerorchester
01:05:49: quasi.
01:05:50: Ja!
01:05:50: Also, seit ich das gehört habe will ich einfach ein ganzes Album mit einem Blasmusikorchester machen.
01:05:56: Das wär so toll!
01:05:58: Und dann viele Auftritte mit ganz... also unbegrenztes Geld, ja?
01:06:03: Ja!
01:06:03: Denn bin ich einfach nach Irland gehen mit der ganze Blasmüsikorchestere.
01:06:09: Bring sie einfach rüber weil das ist wirklich was anderes und es ist auch eine Mischung die Kultur.
01:06:15: Das war so super.
01:06:17: Also ja, ein Tour in Irland.
01:06:19: Wie viele Leute sind in einem Glasmusik-Kapelle?
01:06:23: Also unser Projekt, da fässt das Kleiner aber sonst haben die so irgendwas zwischen dreißig und sechzig MusikerInnen würde
01:06:29: ich sagen.
01:06:31: Ja, dann gehen wir alle nach Irland auf Tour!
01:06:33: Das wäre toll.
01:06:34: Okay, das ist doch ein Plan.
01:06:36: Und ich meine, ich würde es so gerne, so gerne... also einen kleinen Traum ist, ein Kaffee oder Orte zu haben wo man Auftritte haben kann.
01:06:47: Das ist auch der Fall mit Zollbad.
01:06:49: In der Zukunft, wenn diese Gebäude fertig ist, hoffentlich haben wir dort die Möglichkeit... Sie bauen dort einen kleinen Theater drin, also eine Ort wo man auftreten kann.
01:07:01: und ja dass wir wirklich deutsche Musiker und Leute von verschiedenen Kulturen zusammenbringen könnte genau wie jetzt in Schremburg weil Ich finde es so wichtig.
01:07:14: Ich spiele bei eine Vernissage ein interkulturelle Kalender in Rotwald, im September gibt's diese Vernissages und dieses Projekt ist richtig toll!
01:07:23: Und ich spiele dort mit einer Spanierin und einer Astro-Turkey.
01:07:28: Wir sind Südgritt, also spanisch, irisch und türkisch... ...und das liebe ich.
01:07:33: Aber ich will auch diesen deutsche Musikelement haben.
01:07:37: Das ist sehr wichtig, wir sind in Deutschland.
01:07:41: Deswegen mag ich diese Projekt in Schreinberg, muss ich sagen.
01:07:44: Cool!
01:07:45: Dann zweitletzte Frage...
01:07:47: Wenn bekomme ich diese unbegrenzte Geld?
01:07:49: Da musst du dich an Johannes Weitschützen Sophia Miller wenden und die überweisen das.
01:07:54: dann glaube ich.
01:07:55: Super!
01:07:55: So habe ich das verstanden.
01:07:56: Ein paar Tage.
01:07:57: Also bevor das neue Schuljahr beginnt.
01:07:59: Es müsste relativ schnell gehen.
01:08:00: Ah wunderbar okay cool!
01:08:03: Super!
01:08:05: Dann der Shout-Out Welche Personen im Landkreis Rottweil, die in irgendeiner Form kulturell arbeitet hat eigentlich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdient?
01:08:14: Oder über welche Person will zu kurzen den Scheinwerfer anmachen, dass sie sichtbar wird.
01:08:18: Wow!
01:08:19: Rottwell
01:08:20: auch wieder im Land Kreis genau ja
01:08:23: wow okay well ich bin ein bisschen biased.
01:08:27: how can I say
01:08:29: das ist Teil der Frage vor.
01:08:30: eingenommen
01:08:32: habe zum Beispiel eine Freundin.
01:08:34: sie heißt Maxi Flake.
01:08:36: Sorry.
01:08:36: How do I say her name?
01:08:37: Maxi Fleig, Maxi Flagg.
01:08:38: Wahrscheinlich
01:08:39: Fleig!
01:08:39: Okay und ja sie ist eine Person die ich immer... Sie bewundet mich immer.
01:08:45: Sie ist immer beschäftigt mit Theater.
01:08:48: Sie isst Regisseurin in... Sie macht Theaterstück in Filingen, Theater am Thorn aber dann auch ... Sie wohnt in Rotweil.
01:08:58: Sie es immer beschäftigen mit verschiedenen Projekten.
01:09:00: Sie hat ein musikalische Lesung habe ich Neulich gesehen, wo sie über Mythologie gesprochen und gelesen hat.
01:09:09: Oh Gott, Gotteses!
01:09:11: Ich sage das auch durch
01:09:12: Göttinnen.
01:09:13: Göttinnen?
01:09:13: Ja.
01:09:14: Also Goddesses and Wives.
01:09:16: Denn es ist Göttinen und Gattinnen.
01:09:18: Yes.
01:09:19: Schöner Titel.
01:09:21: Aber wie Sie auf die Ideen kommen ... Sie hat so viele Bücher gelesen.
01:09:28: Sie schreibt auch selber Ja, sie ist eine Person die ich immer denke.
01:09:33: Wow!
01:09:34: Wie kann sie so viel nicht nur Ideen haben aber auch auf die Beine zu bringen?
01:09:39: Also sie hat nur die Ideen Aber eigentlich sieht das auch durch.
01:09:45: Sie ist jetzt involviert in einem Stück Theaterstückenfillingen.
01:09:49: Es beginnt im September.
01:09:53: Sie macht diese musikalische Lesung mit Fintan Lucy aus Irland.
01:09:56: Die machen das zusammen, er macht die Musik und sie macht die Lesungen dann.
01:10:01: Das ist so ein schöner Ding, dass sie mag.
01:10:04: Sie macht auch Theater in Schule.
01:10:07: So, sie geht mit einem Theater-Company... ...und sie machen kleine Theaterstücke über Themen, die wichtig sind für Teenagers und so.
01:10:16: Und ja, sie machen das Theaterstück Und danach haben sie dann ein Gespräch darüber, diese Themen.
01:10:22: Ich finde das wirklich toll!
01:10:25: Ihr Leben ist so... Sie macht zu viele verschiedene Sachen?
01:10:29: Sie geht nächste Woche nach Irland?
01:10:32: Hoffentlich können wir uns irgendwann ohne Pläne, weil beide sind sehr... Nein, nein, nein.
01:10:38: Wir müssen keinen Plan machen aber hoffentlich können weir uns irgendwo treffen.
01:10:43: Aber Maxi, sie macht auch Fotografie.
01:10:47: Sie singt!
01:10:48: Sie ist einfach eine tolle Künstlerin im echten Sinne.
01:10:55: Also wir googeln alle Maxiflike mit AI oder EI?
01:10:58: Weißt du das gerade?
01:10:58: Okay,
01:11:00: Maxiflike.
01:11:01: Cool.
01:11:02: Die letzte Frage durch allen Menschenstelle, die ich interviewe... Was kann ich von dir lernen?
01:11:08: Oder was können Menschen von dir lernen?
01:11:09: Von
01:11:10: mir?!
01:11:10: Yes Wow Wahrscheinlich nicht zu beschäftigt sein, über was andere Leute denken.
01:11:23: Das ist wirklich etwas das ich nur neulich... Also ich sage nicht dass ich das perfekt gelernt habe!
01:11:32: Ich bin nicht perfekt.
01:11:32: natürlich denke ich auch über was anderen Leute denken aber ich glaube ich hab in der letzten paar Jahre wirklich viel darüber gedacht.
01:11:43: Okay, einfach dein eigener Weg.
01:11:45: Ich meine es klingt vielleicht ein bisschen dunkel aber wir sterben alle irgendwann und wir können nichts mit uns bringen.
01:11:55: Es ist völlig egal was wir gesammelt haben in diesem Leben.
01:12:01: Für was brauchen wir das später wenn wir tot sind?
01:12:04: Viel besser finde ich.
01:12:05: einfach deinen eigenen Ding machen und wenn das ist überall auf die Welt zu reisen und alle dein Geld aufgeben Für Ausgeben, für Reisen macht das einfach.
01:12:16: Wenn dein Ding ist ein zweites Haus zu kaufen, macht es auch super.
01:12:22: Macht das und egal was andere Leute denken.
01:12:25: Ja, sei einfach nett zueinander.
01:12:30: Es kostet nichts!
01:12:31: Vielen vielen Dank dir!
01:12:32: Oh sehr gern!
01:12:34: So wir sammeln jetzt noch ein zwei Sounds damit du noch einen kleinen Soundtrack auch bekommst für die Folge.
01:12:39: Okay
01:12:39: Genau
01:12:40: Okay, mein erster Gedanke.
01:12:43: Welche
01:12:43: Sounds gibt's hier?
01:12:44: Ich kann mir vorstellen, dass deine Gitarren Cases und Taschen die Sounds machen... ...die auch sehr charakteristisch schön
01:12:50: sind.
01:12:51: Ja.
01:12:59: Okay, welche Gitarre ist das?
01:13:01: Das ist mein Gibson!
01:13:03: Ja, das ist mein Baby.
01:13:06: Der Star.
01:13:07: Ja, sie ist eine Schönheit.
01:13:11: Aber schau mal her, andere Leute haben
01:13:19: ihr sie verpasst
01:13:21: und geblieben.
01:13:21: Und ich benutze sie einfach, oder?
01:13:35: Cool.
01:13:35: Und klingen die anderen Cases anders?
01:13:47: Taylor.
01:13:59: Und
01:14:30: dann, du hast noch von deinem Platten erzählt?
01:14:32: Nein!
01:14:32: Wir können auch noch wieder eine Platte rausholt und auflegst.
01:14:35: Ja ... Ähm... Mein Vater hat wirklich ... Ich weiß nicht wie viel.
01:14:43: Sieben, acht Tausend.
01:14:44: Keine Ahnung, Schallplatten.
01:14:46: Ach krass.
01:14:47: Er hat ein ganzes Zimmer in seinem Haus in Irland.
01:14:54: Aber leider ist er jetzt gestorben oder kann die nicht mehr hören.
01:15:12: Was haben wir noch für Tonen?
01:15:14: Es gibt noch, wie du eine Schaltplatte rausziehst.
01:15:18: Genau, da kannst du ja wieder aufmachen!
01:15:21: Es ist aber völlig egal welke
01:15:23: E-Dime und den haben wir auch.
01:15:25: Jackson Brown, oh mein Gott ich liebe Jackson Brown!
01:15:27: Okay dann nehmen wir
01:15:29: das Jackson Brown.
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