Freiheit statt Sicherheit und Kunst als Forschung – mit Rémy Trevisan
Ein Gong, Räucherstäbchen, große Papierbögen, Pinselkratzen:
In Lauterbach treffe ich Rémy Trevisan, 1959 in der Champagne geboren, seit vielen Jahren freischaffender Maler im Schwarzwald. Wir sprechen über seine Rebellion in Paris, eine lange Reise über Afrika und Indien, das Kunststudium in Stuttgart und seine Serie „Präsenz“, in der er Künstler*innen porträtiert, die ihn inspiriert haben. Es geht um Freiheit und Sicherheit, um Spiritualität, Einsamkeit im Atelier, Arbeit mit Menschen mit Behinderung und die Frage, warum Kultur für ihn eine menschliche Kraftquelle gegen Angst und Rechtsruck ist.
Mit Klängen vor Ort – und einem eigenen Soundtrack.