Die Magie der Musik - mit Hans-Kurt Rennig

Shownotes

Ort & Gäste Zu Gast ist Hans-Kurt Rennig, auf seinem Anwesen in Schenkenzell. Zwischen Beerengarten, Stall und einer frisch gebauten Friedenskapelle ist viel zu hören: drei Glocken im Dreiklang, Klangschalen, ein altes Salonklavier, ein Grammophon. Ein Ort, der schier überquillt vor Projekten und Geschichten.

Worum es geht Hans Kurt war Kunst- und Musiklehrer, gründete in der Flüchtlingsarbeit den Mosaikchor und baute gerade eben eine interreligiöse Friedenskapelle, die Idee kam ihm nachts um vier. Wir sprechen über Vertrauen und Loslassen, über ein interreligiöses Bild, das vor 45 Jahren für Aufruhr sorgte, und über die Magie der Musik als Türöffner zwischen Kulturen und Religionen. Und über seine Überzeugung, dass aus genügend Begegnung irgendwann ein Umschlag wird, aus Trennendem kann etwas Verbindendes erwachsen.

Soundtrack & Infoblock Vor Ort sammeln wir die Klänge der Kapelle und des Hofs… Glocken, Klangschalen, Klavier, Schlittenschellen, Grammophon. Daraus entsteht der Soundtrack dieser Folge.

Am Ende jeder Episode gibt es den Infoblock: Ankündigungen für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Theater, Festivals und mehr, direkt aus der Region.

Schickt eure Termine an per Sprachnachricht (max. 30 Sek.) an +49 1575 5457455 (WhatsApp oder Telegram).

Abschluss Kulturfrequenzen ist Teil des Projekts „Kultur verbindet", für das der Landkreis Rottweil im Bundesprogramm Aller.Land ausgewählt und gefördert wurde. Produktion, Komposition und Interview: Jonas Urbat.

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich bin gesessen, die Tränen sind mir runtergekult.

00:00:03: Das war so berührend wie Groß-, Klein-, Muslime-Kristen, Jung-, Alt-, Mann-, Frau alles hier im Miteinander praktisch dieses Gemeinschaftsgefühl erlebt haben.

00:00:14: Die Musik ist so ein Türöffner, berührt die Seele und die Psyche und das ist Magie, die Magie der Musik.

00:00:22: Wir haben den Konflikt mit Israel an einem Abend miteinander angesprochen.

00:00:27: Mit klaren Spielregeln, Gesprächsregeln und wir haben am Schluss gemeinsam gegessen.

00:00:33: Wir haben uns im Abend verabschiedet.

00:00:36: Und wenn wir voneinander hören und miteinander reden ist es besser wie übereinander zu reden.

00:00:41: Man weiß nicht mehr sicher ob ich einer Sekte angehöre Und dann hat man den Sektenbeauftragten von Karlsruhe einbordet.

00:00:48: Der hat beschwichtigend das Ganze heruntergefahren, hat es erklärt und dann hat sich das wieder etwas geeignet.

00:00:56: Wenn ich mir jetzt vorstelle wie viel Gelder wir investieren um unsere Ängste zu beruhigen mit Rüstung oder Kriegstüchtigwerden wird man ganz kalt.

00:01:08: Wo Unrecht zum Recht wird Widerstand zur Pflicht.

00:01:12: Als ich dann den großen Voranschlag von Simon Mann bekommen habe, bin ich in die Realität zurückgekommen.

00:01:19: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Kulturfrequenzen!

00:01:22: Ich bin Jonas Musikproduzent und Klangkünstler und mich interessiert wie Menschen hier im Landkreis Kultur machen – wie sie arbeiten, Kunst erschaffen und dabei oft ganz nebenbei Klangräume entstehen lassen.

00:01:32: Einfach durch das was Sie tun und wie Sie arbeiten.

00:01:35: In diesem Podcast treffe ich die Menschen, die die kulturelle Vielfalt in der Region prägen.

00:01:39: Wir sprechen über ihre Arbeit, was sie antreibt.

00:01:41: Ihre Visionen und Über-Herausforderungen Und wir schauen darauf wie Kultur unser Zusammenleben beeinflusst Ob Sie Gräben überwinden kann und neue Verbindungen schaffen.

00:01:50: Am Ende jeder Folge kommt noch der Infoblock.

00:01:52: Da könnt ihr eure Veranstaltungen Eure Festivals Theaterstücke Märkte usw.

00:01:57: vorstellen.

00:01:58: Wie das funktioniert erzähle ich euch nach dem Gespräch.

00:02:01: In dieser Folge bin ich bei Hans Kurt Rennig auf seinem Anwesen in Schenkenzell.

00:02:05: Hinter dem Haus führt ein schmaler Pfad durch einen dicht gewachsenen Garten, am Ende steht eine kleine Kapelle frisch erbaut aus hellem Holz.

00:02:13: unter dem Vordach hängen drei Seile herab zieht man daran leuten die Glocken.

00:02:17: Hans Kurt hat sein Leben der Musik und der Begegnung verschrieben.

00:02:20: Jahrzehnte hat er Kunst- und Musikunterrichtet, in der Flüchtlingsarbeit den Mosaikor gegründet, interreligiöse Konzerte veranstaltet – und vor wenigen Wochen diese interrelagiöse Friedenskapelle eingeweiht, deren Idee im Nachts um vier kamen!

00:02:33: Wir sprechen über den langen Bogen von einem Bild das vor forty fünf Jahren in seinem Kunstunterricht für Aufruhr sorgte bis zur Kapelle heute, über Vertrauen und Loslassen, über die Magie der Musik als Türöffner.

00:02:44: Zum Schluss sammeln wir die Klänge dieses Ortes, wie drei Glocken, Klangschalen und Glockenspiel.

00:02:49: Das verstimmte Salonklavier, flitten Schellen und das Knistern eines Grammophons.

00:02:54: Daraus produziere ich den Soundtrack dieser Folge.

00:02:57: Wenn euch der Packers gefällt empfet ihn gerne weiter.

00:02:59: Viel Spaß mit dieser Folge!

00:03:01: Mit Hans Kurt Rennig.

00:03:03: So, wir sind jetzt bei dir hinter dem Haus Und es geht hier so ein ganz kleiner Pfad lang.

00:03:08: und wo führt er uns hin?

00:03:09: Da

00:03:09: führt uns bergauf zur Friedenskapelle

00:03:13: Dann gehen wir dabei hin

00:03:15: Mit Hackschnitzeln.

00:03:16: Genau, wir sind jetzt hier in deinem Garten und es ist wahnsinnig grün und eine ganz große Vielfalt an Pflanzen sehe ich hier.

00:03:23: Und irgendwie gibt's ganz viele kleine Winkel- und Ecken hier um das Haus rum.

00:03:26: Das ist die Bärenstraße.

00:03:28: Himbeeren, Johannesbären, Brombeeren Aronia Stachelbären Heidelbären.

00:03:36: So, wir stehen jetzt hier vor der Kapelle, vor den neuen?

00:03:39: Ja!

00:03:40: Wir haben jetzt diese Jugendstiltüre geöffnet und schauen ins Innere.

00:03:45: Das sind drei Fenster mit Bleiverglasung, bunte Fenster und der Raum hat Ferne in der Absitz einen Halbrunt.

00:03:53: Mit diesem halben Brunnen ist das so die neutrale Ebene mit einer Erdkugel, die sich dreht mit Solartechnologie wo man davor Platz nehmen kann und man schaut auf die Erde.

00:04:05: Bilder an den Wänden der ebige Garten und Hochzeit der Vögel, die unberührte Natur in ihrer ganzen Faszination und Reinheit.

00:04:15: Kerzenstände eine Osterkerze, die ich von der evangelischen Kirche bekommen habe.

00:04:21: Eine Altarplatte mit Birkenholzfüßen.

00:04:23: Mit dem hinteren Bereich sind die unterschiedlichen Heldreligionen dargestellt.

00:04:28: Wie sind sie dargestellt?

00:04:29: In Form von gerahmten Bildern mit Texten und jeweils das Symbol dieser Religion.

00:04:36: Und auch bildliches Kulturen, plastigen Holzgeschnitzte Figuren, bronze Figuren die symbolisch diese Religionen unterstreichen.

00:04:45: Ich schätze mir der Raum hat so zehn Quadratmeter, komme ich damit hin?

00:04:49: Ja.

00:04:50: Das war es um den Dreh.

00:04:51: Wir sehen hier drin helles Holz und auch von außen noch helles.

00:04:55: Ich sehe, dass du schon angefangen hast das Ganze mit Schindeln zu verkleiden?

00:04:59: Ja, das hat nicht mehr gereicht zur Einweihung, weil es alles doch in einem engen Zeitfenster passiert ist.

00:05:05: in den letzten Monaten.

00:05:07: Und da werde ich jetzt mit Freunden an einigen Wochenenden die ganze Außenwand verschindeln kommt hier im Innernbereich noch ein silbergeschmiedetes Kreuz, sozusagen was das Christusbewusstsein symbolisiert mit Strahlkranz und Edelsteinen.

00:05:28: Das ist ein Silberschmied in Saasbach-Walten hat jetzt fertiggestellt und es ist abholt bereit.

00:05:34: Hat auch nicht mal gereicht zur Einweihung!

00:05:37: Aber das Ganze ist ja ein Prozess und das wird sich ständig... ... ergänzen, erweitern, verändern.

00:05:42: Und was mir als erstes aufhielt, war hier unter dem Vordach gibt es so drei Seile die runterhängen und die führen zu drei Klocken oben... Ich habe mich gefragt wo hast du diese Glocken herbekommen?

00:05:52: Geht man da ins Glockengeschäft?

00:05:54: oder wie passiert das?

00:05:56: Jetzt sage ich ein bisschen überspitzt!

00:05:59: Ich hab unter anderem auch Kühe vom Tinnitus befreit weil... Das eine ist ne Kuhglocke, die irgendwann mal vielleicht auf einer Weide, auf einer Alm gebimmelt hat.

00:06:09: So

00:06:09: groß?!

00:06:10: So groß, ja?

00:06:11: Hier.

00:06:15: Und wenn ich mal vorstelle dass sich als gut den ganzen Tag hier dieses Gebimmel ertragen muss dann war das sicher eine große Erleichterung als irgendwann mal abgenommen worden.

00:06:24: Ja und woher die sind?

00:06:38: Das ist von einem Antiquitätenladen.

00:06:40: in Nieder-Ishoch habe ich die bekommen.

00:06:42: Dann ist ein Tennenbrunnen ... Ein Herr Name fällt man grad nicht ein.

00:06:47: der schildert auch immer auf dem ... Den Forumbild aufm Schellenmarkt Und da habe ich die dritte Glocke dann passend, dass es eine Art Dreiklang Stimmiger gibt.

00:06:58: Erworben erst vor vier Wochen.

00:07:02: Hi!

00:07:03: Okay, lass uns mal zum Stall gehen.

00:07:06: Bei dem Stall, den gab's ja schon lange vor der Friedenskapelle.

00:07:09: und wenn wir jetzt hier auf den Unterstand vor dem Stall zu laufen sind hier ganz viele Landesflaggen und nicht nur Landesflagen sondern auch Bilder von Tauben

00:07:18: Friedenstauben.

00:07:19: Genau, was hat es mit den Flaggen auf sich?

00:07:21: Ja

00:07:21: ich habe ja hier viel Begegnung an diesem Anwesen mit geflüchteten Menschen hier und für die Leute ist das immer wieder ein herzliches schönes berührendes Erlebnis wenn sie sich wiederfinden.

00:07:33: und da gab's schon Situationen ja verbunden ich wo ich's geheugen und dann hab' ich die geheugische Flagge noch nachgedruckt damit ihr auch hier hängt und jetzt hängen in dieser Galerie diese ganzen Länderflagen von Ländern, aus denen geflüchtete Menschen hier in Schildach und Schengenfels zu Hause sind.

00:07:52: Und bei Konzerten haben wir dieses Flaggenband dann auch immer

00:07:54: aufgehängt.

00:07:55: Okay, dann lass uns einmal kurz reinschauen!

00:07:58: Ja ich hatte vor zwei Jahren standen hier noch acht große Kutschen.

00:08:03: Ich habe halt Kutsche gesammelt.

00:08:06: Dann hab' ich ja irgendwann mal so ein Schlüsselerlebnis gehabt Dass man das alles halt nicht mitnehmen kann und dass es sehr aufwendig ist bei jedem Konzert, das alles rauskutschieren.

00:08:16: Mit da rein manövrieren in diesem engen Hof.

00:08:18: Und dann habe ich irgendwann beschlossen, dass ich mich davon lösen möchte.

00:08:22: Das ist dann auch passiert.

00:08:24: Jetzt ist es einerseits ein bisschen Wehmut aber andererseits befreiend Raum zu haben.

00:08:29: Mit diesem Raum sind zwei ... Europaliten, das ist die Bühne.

00:08:34: Bei Veranstaltungen ist es hier die Bähne und da können ja fünfzig-sechzig Menschen Platz haben geöffnet nach außen.

00:08:41: Das ist mein Meditationsplätzchen.

00:08:44: Ich würde vorschlagen wir gehen mal rein damit wir noch genug Zeit fürs Hauptinterview haben.

00:08:50: Hier ein Haus von der Projekte auf jeden Fall!

00:08:55: So jetzt immer was ist das für einen Raum in dem wir jetzt das Gespräch führen?

00:08:58: Ja das ist ein Art Wohnzimmer

00:09:00: okay

00:09:01: Aber es ist eigentlich auch meine Kreativwerkstatt.

00:09:05: Der Beethoven hat auch ein unordentliches Schreibtischket, da lag ja alles kreuz und quer und hier liegen halt Dinge die darauf warten erledigt zu werden oder die mich inspirieren.

00:09:17: Und zwischendurch natürlich auch bemühe ich mich wieder mal ganz bei mir anzukommen um in die Ruhe an den Stil zu gehen, um einfach offen zu sein was vielleicht an mich herangetragen wird.

00:09:30: Also ich habe jetzt nicht gefühlt, dass du noch mehr Ideen bräuchtest.

00:09:32: Aber wer weiß vielleicht kommen wir noch einmal auf dich zurück.

00:09:34: Ich

00:09:34: brauche das Energie.

00:09:35: Ich brauch Leute die sich ansteigen lassen von meinen Gedanken und die vielleicht irgendwo in Miteinander sagen Wir verstärken unsere visionäre Energie und sind gemeinsam unterwegs um in diesen gesellschaftlichen politischen Währen ein bisschen ein paar Leichtpunkte zu setzen.

00:09:55: Ein Leuchtturm der in alle vier Himmelsrichtungen.

00:10:00: Vielen Dank, dass ich bei dir sein darf und dass du gleichzeitig bei mir zu Gast bist.

00:10:03: Und mir das Vertrauen schenkst, dass sich aus dieser Aufnahme was schönes mache!

00:10:08: Wir sind jetzt hier in deinem Haus und wir waren jetzt schon ein bisschen unterwegs... ...und habe gerade gesagt, da gibt es tausend Projekte.

00:10:15: Tausend angefangene Projekten aber weiß ich ganz besonders viel auch tausende abgeschlossene Projekte.

00:10:19: Es gibt ja Menschen die fangen ganz viel an und verlieren sich dann.

00:10:23: Aber ich hab so das Gefühl, du bist schon jemand der die Dinge auch dann bis zu einem Punkt weiterverfolgt, oder?

00:10:30: Da ist gerade so eine Bewegung gemacht von seiner Schleifebinden.

00:10:33: Also es war jetzt mit der Friedenskabel, das war so ein intuitiver Eingebung vor dreivalljahr Jahr nachdem ich ja über viele Jahre in der Flüchtlingsarbeit tätig war mit Konzerten, interreligiöser Dialog Menschen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften zusammengeführt habe war eigentlich irgendwo so der Punkt.

00:10:53: Das könnte jetzt noch ein Schritt weitergehen.

00:10:56: und dann war diese intuitive Eingebung morgens um vier.

00:11:01: Ja, ein interreligiöser Andachtsraum das könnte es doch sein.

00:11:05: und dann habe ich aus dieser Idee heraus begonnen zu überlegen wo und wie das sein kann einen Fundament mal aufgezeichnet im Grunde ist und dann hat alles seinen Gang genommen und sich dann Schritt um Schritt eben auch umgesetzt.

00:11:23: Die Idee für die Kirche kam nachts um vier.

00:11:25: Und dann hat er diesen Plan gezeichnet, der hier auch liegt, der jetzt schon total viel mitgemacht hat.

00:11:31: offensichtlich weil er auf der Baustelle war ist das oft so dass dir eine Eingebung kommt und dann gehst du aber sofort los und machst die ersten Schritte.

00:11:41: Abwägung, das ist schon eine Sache des Vertrauens.

00:11:43: Als ich auf so was einzulassen ... Ist ja erst mal etwas abwege, warum hier eine Kapelle?

00:11:49: packst du das?

00:11:50: Was kostet sowas?

00:11:52: Macht es einen Sinn?

00:11:53: Wie kommt das an da draußen?

00:11:55: Und all die Bedenken kann ich dann aber zur Seite, weil ich dann spürte, dass ist etwas, was mich berührt und bewegt, vereinnahmt.

00:12:06: Dann kommt irgendwann der Punkt, wo ich ... Dann sagt, ich gehe das Abenteuer ein.

00:12:12: Und der Punkt mit der Kapelle war ... Als ich in Freiburg dann diese historische Türe gekauft habe, die war sehr, sehr teuer, dann kam ich mit der Tür heim und habe gewusst, ich kann jetzt die Türen nicht mehr zurückbringen.

00:12:23: Und jetzt hab' ich die Türe und dann habe ich irgendwann mit dem Fundament mal angefangen.

00:12:27: Da haben wir Muslime geholfen, die hier an der Sonne unter waren, das auszuheben.

00:12:32: Und dann hab', ich gemerkt, jetzt kriegts eine Eigentümerin.

00:12:34: und irgendwann war es über diesen Punkt des Zweifelns.

00:12:38: Und dann, als es über dieser Schwelle war, war das so, dass ich alles gefügt habe.

00:12:44: Ich hab finanziell überlegt und dann hat mir vom Erzbistum ... Als die Leute hier waren bei diesem Gespräch gesagt Ja, da wird's fügen!

00:12:55: Und diese Fügungen kamen auch mit den Terminen der Zimmermänner, die gesagt haben ja in dieser Zeit bis zum siebzehn Mai wie soll das gehen?

00:13:03: Und dann ging alles.

00:13:05: Und haben wir noch am Freitag vor dem Sonntag die Glocken aufgehängt mit dem Gerüst, das war sehr kühn- und waghalsig, die da oben zu befestigen.

00:13:14: Aber es ging alles des geschmiedeten Gländer ist noch fertig geworden.

00:13:18: Es war dann alle so... Ich habe gespürt Es ist eine eigene Dynamik, ich muss noch das Vertraue investieren.

00:13:26: Und es geht.

00:13:27: und es ging dann und die Leute kamen haben geholfen.

00:13:30: Unterstützung Nachbar hat's wohlwohl mitgetragen Bürgermeister hat mein Plan gesägt aber des Bauvolumen errechnet dass sich nach unterm Limit dessen was als Genehmigung notwendig wäre.

00:13:43: Alles hat sich gefügt und die Schwierigkeit war, dass immer drei Tage an Kange des Walmdachs.

00:13:49: Das halbrunde Dach, das Absicht als Dach zu dicken, das hat sich als eine große Herausforderung herausgestellt.

00:13:56: Aber wenn man das dann auch bewältigt nach einigen Tagen haben wir dann wegfunden dieses halbbrunde Dach mit Biber-Schmerz-Ziegel zu decken, auch das war ein Great Challenge.

00:14:05: Du hast jetzt gesagt dass ich alles gefügt habe.

00:14:08: Gab es auch größere Kompromisse die du eingehen musstest oder war die Vision die du hattest tatsächlich so dass sie ziemlich genauso real werden konnte?

00:14:17: Überrascht hat mich die Reaktion von Nachbarn und Leuten hier aus dem Ort die mir sehr wohlwollend mich bestärkt habe.

00:14:26: Zum Beispiel aus einem Kindergarten, eine Kindergarn-Leiterin, die sagt oder die im Kindergarden tätig ist, wir haben ja ein Drittel konfessionslose Kinder, die einfach anders beheimatet sind – ich bin noch in der Schule und in der Ganztagsbetreuung auch dort so dass ein Drittletwerter Kinder ohne Konfessionen sind, die unterrichtet werden in ihren Ethikstunden oder was auch immer.

00:14:50: Das hat mich dann bestärgt Diese wohlwollende Unterstützung, die Anerkennung ernachbar, den ich nicht kennt habe.

00:14:57: Der bei Arborgen-Losvorg arbeitet hält an, dann zieht man ins Gespräch kommen.

00:15:02: Ich kürze es ab.

00:15:03: einige Tage später kommt der und sagt du kannst jederzeit mich anrufen wenn du Hilfe brauchst.

00:15:08: Dann hat er mir geholfen einem Fundament.

00:15:10: Dann hatte er mir jetzt bei der Einweihung geholft und wir haben uns erst kennengelernt und das war so ein Zufallsbegegnungen auf der Straße.

00:15:17: Und so habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht dass auf Unterstützung rechnen darf, wenn ich vertraue.

00:15:24: Und das Vertrauen ist gut investiert und jetzt ist es fertig.

00:15:27: Jetzt geht halt die Frage, wie es

00:15:29: weitergeht.".

00:15:30: Ich habe gelesen, dass es auch eine Zeit gab, wo du schon diesen interreligiösen Wunsch hattest, wo die Zeit oder vielleicht auch die Situation noch nicht so ganz so reif war.

00:15:39: Kannst du das beschreiben?

00:15:40: Also ich glaube, du warst da als Lehrer tätig und hast im Kunstunterricht den Auftrag gegeben.

00:15:47: Ja, das ist ein sensibles Thema.

00:15:49: Aber ich habe es unlängst jetzt auch in der Fachzeitschrift veröffentlicht und habe den Mut dazuzustehen.

00:15:58: Das war damals im Kunstunterricht.

00:16:00: Es waren Muslime, der Mustafa, einen ganz großartigen Schüler, der künstlerisch mehr konnte als ich als Kunstlehrer.

00:16:10: Also das war ein begnadeter Mahler auch ein Zeichner Und ich habe mit einigen Schülern zusammen, neben anderen Projekten die man im Kunstunterricht gestaltet haben.

00:16:22: Dann die Idee diese Gemeinschaft von interreligiösem Dialog und Religionen in einem Bild zusammenzufassen.

00:16:29: Dazu kam das ich durch Indienaufenthalte Kontakt bekommen habe mit einem vädischen Feuerritual mit dem Agnihotra.

00:16:37: Das ist ein Reinigungsritual und dieses Reinigungssritual wird in einer Kupferpyramide durchgeführt.

00:16:44: Kurz und gut, mit diesen vier oder fünf Schülern haben wir im Zeitraum vom halben Jahr dieses Bild gestaltet.

00:16:52: Mit der Überschrift Gott ist die Liebe oben, die strahlender Sonne unten, dieses irdische Feuer mit diesem Agnihotra.

00:17:02: Und in diesem Feuer der Liebe sind alle Religionsgemeinschaften vereinigt – das Christentum, das Judentum da Islam, der Buddhismus, der Hinduismus, der Konfuzianismus Und diese segnenden Hände, die sehr schwierig waren zu malen von vorn in diesem Spitzen, in dieser Perspektive.

00:17:23: Das hat dieser Musterfahre gemalt und dann war das Bild fertig und auf dieses Bild hat es ziemlich für Ferrore gesorgt.

00:17:30: Und irgendwann war dieses Bild auch zersägt.

00:17:34: Inwiefern hat's denn für ferrore gesagt?

00:17:36: Also wen hats gestört?

00:17:38: In der Kirchengemeinde!

00:17:40: Man war sich nicht mehr sicher, ob ich einer Sekte angehöre.

00:17:44: Und dann hat man den Sektenbeauftragten von Karlsruhe einbordert in die Kirchengemeinderatssitzung und hat sich diese Homo-Therapie erläutern lassen.

00:17:53: Der hat beschwichtigend das Ganze heruntergefahren, hat es erklärt – und dann hat sich das wieder etwas geebt.

00:18:02: Die Wogen haben sich geklättet.

00:18:04: Aber es war eine Phase, wo es sehr turbulent war und das Bild war irgendwann dann nicht mehr vorhanden.

00:18:11: Es wurde wie auch immer, hat sich aufgelöst.

00:18:15: Ich weiß heute noch nicht, wie, was, wo ... Und das Kreuz des Christentums ist irgendwo noch übrig gewesen oder das hat sich noch... Es ist eine etwas mysteriöse Geschichte, was ich aber damit sagen möchte jetzt nach über forty-fünf Jahren Ich kann verstehen, dass ich damals die Menschen etwas überfordert habe in der Schule und auch mit dem und meinen visionären Gedanken.

00:18:40: Heute ist es angekommen – heute kann mich darüber sprechen.

00:18:44: Heute habe ich jetzt in dieser Fachzeitschrift einen dreiseitigen Aufsatz geschrieben, das aufgeklärt.

00:18:50: Und wenn noch jemand ist, der jetzt das hört, braucht er sich nicht angesprochen fühlen mehr Kulbar.

00:18:58: Ich hätte die Diosis etwas kleiner halten können dürfen müssen.

00:19:02: Das ist mein Erkenntnis, aber nichtsdestotrotz ist heute mehr denn je aktuell.

00:19:06: Was

00:19:06: hat es damals mit dir gemacht dieser Aufrohr?

00:19:08: Hatt ich das verunsichert?

00:19:10: Hatte ich das wütend gemacht?

00:19:13: Was ging emotional bei dir ab?

00:19:14: Wütend nie!

00:19:16: Ein bisschen traurig dass ich nicht verstanden werde... Aber es ist eben so, wie es das Herz voll ist.

00:19:21: Fließt der Mund über und ich war damals in einer euphorischen Phase.

00:19:26: dieses Wissen zu dem ich heute stehe wo ich halt hier bei mir am Haus im Kinsigtal gibt es inzwischen über sechzig Leute die dieses Acnehotar machen.

00:19:35: wir haben letztes Jahr einen Treffen gehabt hier ein Meditationsnachmittag.

00:19:40: Wir machen dieses Homafeuer.

00:19:41: in Schramberg gibt's eine Gruppe.

00:19:43: Ich bin verplüft wie viele Menschen hier an der Region dieses Acnéhotars kennen.

00:19:48: Aber damals habe ich eben gespürt.

00:19:51: Ich war dann auch mit Vorträgen unterwegs in Deutschland, in Frankreich.

00:19:54: Habe ich Vorträge gehalten beim Essen von diesem vedischen Feuerritual?

00:19:59: Aber ich war halt wieder paulesüberschwenklich und wollte das nach außen tragen.

00:20:03: Und mein damaliger Rektor Wolf Rombach darf ich den Namen sagen.

00:20:08: Er weiß es.

00:20:09: Der war mir sehr wohlwollend und er hat mich in meiner Verantwortung gelassen.

00:20:14: Mit dieser Verantwortung wusste er dass sie in guten Händen ist Und dadurch ist auch ein Foto entstanden von diesem Bild.

00:20:20: Es gibt ja kein Original mehr, es gibt jetzt nur noch dieses Foto vom Kasenbacher der immer diese Bilder die entstand sind Kunstunterricht und diese ganzen Postkarten von Schildach Silvesterzug und was da alles entstanden ist diese großen Gemeinschaftsarbeiten wo wir Postkarte gedruckt haben.

00:20:37: Jetzt ist dieses Bild als Foto noch vorhanden und darum jetzt in der Kapelle kann ich das heute zeigen und ich kann das zeigen.

00:20:44: mit einem guten Gefühl habe ich die Leite überfordert.

00:20:50: Ich hätte das etwas geringer die Dosis ansetzen dürfen, aber...

00:20:54: Und was hat sich geändert?

00:20:56: und wie hat sie es geändert?

00:20:57: Dass jetzt heute die Doses passt?

00:20:59: Weil wir unten in Schenkenzell laufen muslimische Frauen rum mit Kopftüchern, mit verdecktem Gesicht.

00:21:07: Wir haben Muslime hier, die bei mir am Hof Lebensmittel abholen.

00:21:12: Wir haben Konzerte, wo Muslime die Kirche betreten, was ungewohnt war.

00:21:16: Dass sie den Mut haben.

00:21:18: Man hat ihnen noch gesagt bitte die Mütze abnehmen aber sie haben die Kirchen getreten.

00:21:23: es gibt keine Kontaktschwelle mehr.

00:21:26: wir haben vor zwei Jahren ein Weihnachtsfeier gehabt mit Cindy und Roma in Wiedischen hinten im Kloster in dieser Gloster-Things untergebracht waren, über vierzig Sinti und Romans mit denen wir Weihnachtsfeier gefeiert haben.

00:21:42: Und wie gesagt in den Kindergärten.

00:21:43: die Schulen sind muslimische Kinder.

00:21:46: Wir können gar nicht anders als auf sie zugehen sowie das im Netzwerk Flüchtlingshilfen Schildach auch geschieht.

00:21:52: Auf die Menschen zu gehen versuchen gemeinsame Schnittmengen zu finden um mit und auf diese Schnittmenge etwas Konstruktives aufbauen.

00:22:00: Dann gibt es auch unter diesen Flüchtlingen ganz unterschiedlich.

00:22:05: Ich will nicht auf die eingehen, die nicht bereit sind sich bei uns zu integrieren, die mit ihren Ideologien unser System durcheinander bringen.

00:22:14: über die möchte ich jetzt nicht reden sondern über die wenigen oder über diejenigen die Minderheit, die sich integriert, die beruflich hier sesshaft wird, die ja irgendwo wohnt.

00:22:23: und mit diesen Leuten kann man in Begegnung gehen dass sie als Multiplikator wieder dieses auch unsere Thematik unseren Probleme unserer Gesellschaftlichen anschauen und gemeinsam dann unterwegs sind.

00:22:37: Das heißt jetzt ganz praktisch, in Schengenzell ist eine Dorfputze da und die Muslime sind dabei und helfen mit, kippen auf.

00:22:44: das haben große Aktionen in Schildach-Schengenzel, Eichhallen-Schramberg, Kibitlin, die vor einem halben Jahr ins Leben gerufen wurde.

00:22:52: und inzwischen weiß ich jetzt an der Sonnenunde Die Männer haben eine Dose und ich sehe fast keine Kippen mehr vor der Sonne, weil die jetzt alles schön brav in die Dose reinmachen.

00:23:04: Und da gibt es dann Menschen an dieser Schnittmenge, die man dafür gewinnen kann und die wieder in Verantwortung gehen.

00:23:12: das ist gut so.

00:23:13: Hab ich's gerade richtig gehört dass du die Menschen mit den diese Art von Verbindung und gemeinsam tun möglich ist, dass das die Minderheit?

00:23:20: Es ist leider ne Minderhalt Aber mein Netzwerk ist inzwischen so groß.

00:23:24: Ich bin mit einem Michael Uler aus Haslach Haus auch unverbunden, der jetzt in den Vogtsbahnöfen in der religiösen Dialog hatte, wo ein Buddhist, einen Muslim, einen Hinduist und verschiedenen Leute zusammen waren – in einem Nachmittagsgespräch bei mir gibt es jetzt auch einen Vortrag von der Bahaireligion und jemanden, der eine Schrift geschrieben hat aus Selam Hammersbach, der bei der Anweihung war über den Dialog mit den Muslimen.

00:23:58: Diese Leute kenne ich und mit diesen Leuten tausche ich mich aus, und das ist so die Hefe, die dann vielleicht wieder das Zentrum in Alpersbach erreicht.

00:24:08: Da ist ein muslimisches Gemeinden, der Vertreter war auch schon hier ... Und Guthach ist eine Buddhistin, die dort lebt, mit der ich im Kontakt bin.

00:24:20: Und wenn wir voneinander hören und miteinander reden, ist es besser wie übereinander zu reden.

00:24:24: Sich kennenzulernen, gemeinsam einen Abend zu gestalten, gemeinsam Essen trinken sich austauschen kennenlernen und dann spüren Wir haben viel mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes.

00:24:36: Ist das für dich ein Ziel dieses Zusammenkommen und dieses Verbindende zu verbreiten?

00:24:42: Dass vielleicht aus der Minderheit irgendwann eine Mehrheit wird?

00:24:44: oder hast du eine andere Haltung?

00:24:45: also gibt's gar nicht dieses Ziel auf dass du hingehst.

00:24:48: Ich bin davon überzeugt, dass es möglich ist.

00:24:50: Wenn genügend Menschen erreicht werden macht das irgendwann Spup und dann geht es in ein morphogenes Feld sagt man oder ein kollektives Bewusstsein.

00:24:59: ich bin davon überzeigt.

00:25:01: diese Erfahrungen durfte ich schon mehrfach machen in meinem Leben.

00:25:04: Bin auch hier überzeugt.

00:25:05: was jetzt für mich ist so das ist der Punkt Dass ich jetzt merke, meine Energie ist begrenzt.

00:25:11: Ich habe ein großes Anwesen.

00:25:12: Jetzt habe ich dieses Baby geboren.

00:25:14: mit dieser Friedenskapelle was als nächster Schritt bei mir angesagt ist einen Freundeskreis gründen die Leute die mich bislang unterstützt haben mit denen ich immer wieder zusammenkomme eine größere Verbindlichkeit zu schaffen, dass wir uns regelmäßig alle sechs Wochen mal treffen für sechs Leute um dann logistisch, organisatorisch das was du gerade angesprochen hast auf den Weg zu bringen und ich bin dafür überzeugt, dass es... Ich habe ja in den letzten zwei Jahren Vorträge gehabt unterschiedlicher Art.

00:25:43: Das war ein Palästinenser aus Stuttgart, ist angereist.

00:25:46: Wir haben den Konflikt mit Israel an einem Abend miteinander angesprochen – mit klaren Spielregen und Gesprächsregeln.

00:25:55: Und wir haben am Schluss gemeinsam gegessen, wir haben uns im Abend verabschiedet obwohl wir eigentlich ganz unterschiedlich unterwegs waren.

00:26:04: Und das weiß ich, dass es funktioniert.

00:26:06: Es ist eine Frage der Logistik, der Verbreitung, der Information.

00:26:12: Auch hier habe ich ja Übernachtungsmöglichkeiten.

00:26:14: Ich kann Gäste bei Herr Berlgen übernachten, also es ist wie ein kleine Seminarzentrum.

00:26:20: Wochenendseminare sind jetzt geplant aber ich muss erst mal die personelle Struktur weil eine Vorankündigung als Zeitungsberichte Plakate gestalten.

00:26:30: das ist alles mit viel Aufwand und Zeit verbunden.

00:26:33: Mich würde ganz konkret interessieren diese Spielregeln für den Diskurs was habt ihr dafür aufgestellt dass das funktioniert hat?

00:26:41: Ich habe die noch schriftlich, ich muss jetzt versuchen aus dem Kopf.

00:26:45: Wir hören einander zu und wir respektieren eine andere Meinung.

00:26:50: Wir wollen nicht überzeugen.

00:26:53: Wir versuchen nicht nur, eine Situation zu bilanzieren, eine Analyse zusammenzutragen, sondern wir wollen versuchen, eine visionäre Energie in Raum zu geben, die wir nähern können.

00:27:05: Also jetzt sage ich es mal in Anteilen einen Drittel bis in mehr.

00:27:11: Wo stehen wir?

00:27:12: Was ist unser Konflikt, was ist unsere Situation?

00:27:16: und dann aber wie können wir Wege finden eine Veränderung herbeizuführen.

00:27:21: Eine visionäre Energie nähern wo andere sich dazu gesellen die irgendwann so stark wird dass sie wie Regentropfen wenn das Wasser kondensiert dann regnet es irgendwann ab.

00:27:32: Und das ist ein Gesetzes funktioniert.

00:27:34: also das ist nicht etwas was ich glaube sondern Die Erfahrung lehrt mich das, dass es funktioniert.

00:27:40: Ich brauche ein gewisser Anzahl für Menschen und dann reicht diese Überzeugungskraft, dass das nach außen geht.

00:27:47: und dann gibt's Netzwerke wie so blink blink blink.

00:27:51: Ich würde gerne nochmal drei Schritte zurückgehen und noch mal konkret zur Kapelle kommen.

00:27:56: So'n Ding baut sich ja nicht von selber!

00:27:59: Und du hast wahrscheinlich ganz viel in Eigenleistungen auch eingebracht.

00:28:02: aber es gibt natürlich auch vieles, das du nicht tun kannst.

00:28:04: und da brauchst Menschen, die das professionell machen, die müssen bezahlt werden.

00:28:09: Wie hast du das Ding finanziert?

00:28:11: Du hast vorhin schon erzählt, dass du die Kutschen verkauft hast.

00:28:13: Sind die... Wurde aus den Kutschern jetzt eine Kapelle teilweise?

00:28:17: Teilweise?

00:28:17: ich hab mal in den letzten Schlitten für glaube neunhundert Euro Es war aber ... Das ist ja nur ein kleiner Anteil Aber ich habe Kutsche und bin jetzt dabei auch von meinen historischen Musikinstrumenten Manches zu veräußern.

00:28:30: Ich hab mir gedacht gehabt sechs acht tausend Euro, so habe ich gedacht.

00:28:33: in diesem Zeitfenster Als ich dann den Kostenvorenschlag von Zimmermann bekommen habe, bin ich in die Realität zurückgekommen und habe gemerkt jetzt musste mit beiden Füßen.

00:28:44: Es war mir klar.

00:28:46: Und ein Stundenlaun ist heute sixty-fünf Euro plus neunzehn Prozent mehr wert also bei seventy-achtig Euro so einen Tag sind ein paar hundert Euro.

00:28:55: Dann hab' ich so viel wie möglich in Eigenleistung gemacht.

00:28:57: Ich hab Ziegel geschrotet, ich hab Fundament ausgehoben Handlanger Dienste.

00:29:01: Ich habe ja früher auch auf dem Bau gearbeitet, weil ich habe da ein bisschen praktischer Erfahrungen so viel ich kunde.

00:29:07: aber es war viel.

00:29:08: eben was dann eben wo ich gemerkt habe Es übersteigt mein Etan, mein Volumen.

00:29:14: und dann hat mir ein guter Freund der Rainer Lehmann Diakon hier an Schengenzell gesagt, das gibt doch Stiftung, frag mal Stiftungen an.

00:29:22: oder das Erzbestum Freiburg.

00:29:23: in der religiösen Dialog gibt es einen Referat hab' ich gemacht.

00:29:27: Ein paar Tage später kamen zwei Vertreter von Freiburg hier, saß nicht am Wohnzimmer.

00:29:33: Und ich habe meine ganzen Ideen offenbart und es fiel auf fruchtbaren Boden.

00:29:39: Ich habe einige Tage später tatsächlich eine finanzielle Zuwendung vom Erzbestimmungsfreiburg bekommen über viertausend Euro.

00:29:49: Dann habe ich weitergespunnen und habe von der Klaus-Grohe-Stiftung in Schildach eine Zuwendungen bekommen und von der Sprachkasse Schilder eine Zuwendung bekommen.

00:30:01: Und das hat natürlich etwas erleichtert, dann habe ich meinen Bauspaarvertrag zuteilungsreif noch schnell hingemogelt oder hingeführt, dass da jetzt zuteilsungsreifen wird.

00:30:14: Jetzt konnte ich das alles weitgehendst begleichen aber es hat eine Dimension angenommen die ich so nicht gedacht habe.

00:30:22: Das sind einige.

00:30:24: Zechtausend Euro geworden.

00:30:25: Bist

00:30:26: du jetzt nach und froh über deine anfängliche Naivität, wenn ich das so sagen darf?

00:30:29: Wenn ich die nicht gehabt hätte, hätte ich das nicht gemacht.

00:30:32: Also mit Vernunft und Überlegung und allem hätte ich dreimal einen Rückseher gemacht.

00:30:39: Und diese kindliche Unbedarftheit und diese Naivitäten in Anfangszeichen hat mich in meinem Gott vertrauen Unglaublich gestärkt ist, muss ich dazusagen.

00:30:50: Er schmeißt vielleicht das schnell nichts um.

00:30:54: Unerschütterlich weil ich einfach gespürt habe dass im richtigen Moment die Person da ankommt.

00:31:00: ein kleines Beispiel einen Tag vor der Öffnung habe ich dieses Fenster im Schaukasten einsetzen möchten hatte diesen Schaukaschen hoch montiert aber da war verkannte das Fenster nicht mehr gepasst und habe ich gedacht, jetzt muss ich das Fenster abhobeln damit es wieder außen auf diesen Kasten passt.

00:31:21: Und hab schon überlegt wie ich das mit der Stichsäge vornehmen kann.

00:31:24: wenn Alpers brauche, dann Michael Pfau.

00:31:29: Der gedacht hat am Samstag wäre die Einweihung, da sage ich durch, ich habe gerade ein großes Problem hier.

00:31:34: Ich muss jetzt den Rahmen abnehmen aber dann wird mir das Fenstern instabil.

00:31:38: dieses Schließfenster sagt du brauchst doch nichts abnehmen.

00:31:41: Jetzt machst du links die Schrauben raus Und dann hat er den Akku bohren, habe ich der Akku Boah geholt und haben die Schrauben rausgemacht.

00:31:48: Dann hat das Runde gedrückt, Schrauben hanget, Fenster drauf.

00:31:51: Das Ding hat gepasst!

00:31:52: Ich hätte sonst mir das ganze Fenster vor uns mit dem... So war es mehrfach dass im richtigen Moment die Leute kommen.

00:32:02: Insofern bedankt mich.

00:32:04: Gabs auch Momente wo dieses Grundvertrauen mal schief ging?

00:32:07: Also nicht nur bei dem Projekt sondern generell.

00:32:09: Und falls ja wie gehst du denn damit um?

00:32:13: Kann ich mich jetzt nicht erinnern?

00:32:14: Es gab in der Coronazeit einen Moment, das war mit meinen Kutschen.

00:32:19: Das ist jetzt sehr intimen persönlich aber das kann ich auch weitergeben.

00:32:23: Ich hatte zehn Tage heftig von Corona erfasst und es war im Grenzbereich.

00:32:31: Und dann konnte ich nachts noch nicht schlafen.

00:32:33: unterwegs gehen bin in den Kutschendremise und hat es geregnet und das Dach war undicht.

00:32:37: und das dach, dass der Regenisch auf die Kutsche runtergetrifelt.

00:32:43: für hochwertige Fahrzeuge, absolutes Alarmzustand.

00:32:48: Seide, Holz, Leder mit Nässe und Feuchtigkeit ... Und in dieser Kutschner Wiese war diese Uhr die Stand am Bild von meiner verstorbenen Schwester.

00:33:03: Seit drei, vier Jahren ist sie still gewesen.

00:33:06: Die hat nicht mehr ... Am Anfang noch funktioniert sich bewegt aber weil das Winter und Kälte und Frust Irgendwann stehen geblieben.

00:33:14: Auf jeden Fall habe ich dann in diesem Moment, wo ich das gesehen hab mit der Feuchtigkeit und Tau auf den Scheiben vom Coupé, auf den Glasscheiben erkannt.

00:33:23: Matteus VI fast dreiunddreißig trachtet am ersten nach dem Himmelreich.

00:33:27: also ertische Güter sind vergänglich und irgendwann gehen wir und lassen alles zurück.

00:33:32: Dann habe ich ein Arztstoßgebet.

00:33:35: Ich erkenne dass jetzt mit diesen Kutschen an Grenzen komme weil es ganz viel Lebensenergie und ich habe das erkannt, vielleicht muss ich mich da lösen.

00:33:44: Und jetzt kommt es.

00:33:45: am nächsten Morgen gehe ich in diesen Raum den wir gesehen haben, wo die Schlickengeleute waren und diese Uhr hat sich bewegt.

00:33:53: Die über drei Jahre Stillstand hat diese Uhr sich beweagt von alleine.

00:33:59: Ich hab keine Erklärung, physikalisch nicht erklärbar.

00:34:02: Das gibt's im zweiten Weltkrieg, hat man gesagt Irgendjemand ist gefallen und die Urst im Wohnzimmer stehen geblitzt, dieses Phänomen gibt´s.

00:34:10: Auf jeden Fall habe ich für mich gespürt, da ist etwas angekommen des Gebetes erhöht.

00:34:15: Dann habe ich aber keine Möglichkeit gehabt Fotos zu machen und habe aus dem Archivfoto geholt.

00:34:21: Ich kürze es ab in den nächsten zwei Wochen.

00:34:24: nachdem ich gesund war sind die ersten beiden Kutschen abgeholt worden von einem Museum aus Bayern und Monate später habe ich eine um die andere verkaufnet sind alle weg.

00:34:32: Das

00:34:32: heißt, das war jetzt nichts wo was schief ging sondern wo du gemerkt hast.

00:34:36: Das ist loslassen im richtigen Moment?

00:34:38: Das war die absolute Prüfung und ich habe mich der Prüfungen gestellt und hab Vertraut gegentrum Vertrauen zu haben.

00:34:46: ja

00:34:47: Ich würde gerne mal in den Raum gehen von denen du gerade gesprochen hast weil es sicher ein Kulturart an dem Menschen zusammenkommen und Kultur erleben.

00:34:54: Du lädst Leute ein, du buchst Leute.

00:34:57: Mich wird interessieren nach welchen Kriterien du das aussuchst.

00:35:00: also wer spielt dort Und wer kommt zu Besuch?

00:35:03: Können alle kommen.

00:35:05: Ja, also das sind Gruppen die originell sind.

00:35:08: in der Botschaft haben die wir es zu sagen haben jetzt diese Gruppe Schotsch Klesmer Lieder und Geschichten die jetzt schon in Schildoch waren den Wohlfach waren.

00:35:17: da bin ich immer überlegen ob ich die buche.

00:35:19: Das ist eine Message die diese Musiker verkünden.

00:35:23: Die haben was verbindendes die haben Lebensfreude die haben kulturelle Eignheiten.

00:35:27: Bei mir waren also schon mehrfach aus Bolivien.

00:35:30: Gäste hier mit polivianischen Konzerten habe ich rege Kontakte nach Boliven, dann habe ich den Röne Eglis aus dem Elsass gehabt und den elsessischen Mundatliedern als Afrika Gruppierung aus Senegal, aus Uganda.

00:35:43: Und Kriterien Es können auch Friedensbotschaften sein oder Friedenslieder.

00:35:49: Ich versuche das immer als Benefizkonzerte aufzuziehen.

00:35:54: Auch hier ist interessant dass eine Garage von six, acht hundert Euro von vornherein etwas ja ernüchternd abschreckend sein kann.

00:36:01: Und ich habe aber noch nie jetzt erlebt das ich nicht auf meine Kurschen gekommen bin.

00:36:06: im Gegenteil Ich konnte immer für unterschiedliche Stiftungen oder Kindergarten oder was auch immer Gelder generieren Und ich habe das nie mit Eintritt gemacht und immer auf Spendenbasis.

00:36:19: Ich habe noch ein paar Flohmarktartikel, wenn es jemand will kann er mitnehmen und wenn er etwas wollte können wir was ins Körbchen schmeißen... ...und bin noch immer mit einem Überschuss rausgekommen.

00:36:31: obwohl ich manchmal auch die Getränke frei hab Konnte somit Komiteke gegen Vogelworte, Stiftung pro Artenvielfalt.

00:36:37: Ärzte ohne Grenzen, Herzenskinder aus dem Senegal den Tübingen eine Operation bekommen.

00:36:43: Es ist also immer wieder etwas geflossen und Einzugsgebiet ist inzwischen Kinsektal runter auch Richtung Freudenstadt, Losburg, Eichhalden

00:36:53: usw.,

00:36:53: es ist ein weites Einzugsgebiet und ich müsste jetzt irgendwann vielleicht auch mal ne Webseite machen damit die Leute ... Weil das ist mit der Organisation die Adressen aufzusammeln, den Verteiler zu bestücken und das ist alles ein bisschen Fui.

00:37:10: Ja bei der Menge von Projekten klar wenn jedes Projekt das Nachsicht zieht dann wird es ein großer Haufen.

00:37:16: Wenn jetzt jemand anders so einen Ort gerne starten würde oder generell Interesse dran hätte in einem Kulturort zu schaffen was würdest du so eine Person mitgeben?

00:37:25: Das erste ich natürlich eine Räumlichkeit zu haben die Gemeinschaft noch der Versammlung zulässt.

00:37:32: Geht's denn um die Größe?

00:37:33: Das kann von zwanzig aufwärts sein, fünfzehnzwanzig.

00:37:36: Es kann eine Kleingruppe sein.

00:37:38: Das kann am Anfang ein Wohnzimmer sein.

00:37:40: Großes Wohnzimmert.

00:37:41: Was

00:37:41: macht so einen Ort aus, der sich da vereignet?

00:37:43: Dass er vielleicht schon äußerlich eine gewisse Offenheit zeigt.

00:37:48: Ich bin offen und mein Horizont ist weit über hundertundachtzig Grad auch nach hinten offen... von dieser Fülle und Vielfalt dessen, was Menschen mit ihren unterschiedlichen Begabungen Ausbrechungen mit sich bringen.

00:38:03: Dass man dem Raum gibt, dass man jeden einlädt, Menschenskind du hast Fähigkeiten im Tanz Du kannst Trommeln, du kannst Geschichten erzählen, du kannst Gedichte vortragen Das man jeden den Raum gibt Sich zu entfalten, sich zu öffnen das ist erstaunlich.

00:38:20: Was in Menschen steckt wenn man das herauskitzelt oder dazu lässt

00:38:24: Wie macht man das?

00:38:25: Wie ermutigt man Menschen?

00:38:26: Wir haben ja schon über das Klavier gesprochen, dass dann irgendwann der Punkt kommt was ich vielleicht jemand hinsetzen möchte.

00:38:32: Ich glaube es passiert nicht ganz für eine Leine also ist es vielleicht kein aktiver Prozess, ich glaube man kann niemanden dazu drängen.

00:38:37: aber was muss man tun, dass sich Menschen eingeladen und ermutigd fühlen?

00:38:40: Das fängt damit an, dass man zum Beispiel jetzt Leute einlädt die bringen schon Salat mit.

00:38:46: bringst du was zum Knappern irgendwas, dann sitzt sie mal in der Runde... ...und die Runde beginnt damit, dass jeder fünf Minuten Zeit hat sich vorzustellen!

00:38:55: Ich bin, aber nicht nur den Namen.

00:38:57: Mich macht aus, mich interessiert und dann fängt schon die Anpfungspunkte an.

00:39:02: Da ist eine Kräuterpädagogin in der Runde da ist jemand, der sich schon mit Langschalen beschäftigt hat.

00:39:07: Da is jemand, er kreistänze beherrscht Und das zu hören und zu wissen Wenn jemand former sitzt und sich nicht mitteilt weiß ich dass nicht.

00:39:16: Jemand ist ein Sprachschenni jemann spielt Geige was weiß ich.

00:39:21: und in dieser Vorstellungsrunde hat in dieser halben Stunde jeder sich schon gezeigt offenbart und dann beginnen die Vernetzungen.

00:39:29: Man sagt, lass uns am nächsten Samstag zusammenkommen!

00:39:32: Du kannst reiten, bringst meditative Musik mit oder wir singen Mantras oder wir Singen Weihnachtslieder oder wir machen vegetarische Küche einen Tag lang Wenn man sich vorgestellt hat, gezeigt hat.

00:39:45: es kann sowas entstehen.

00:39:47: Ich bring das zum Mosaikor und den Friedenskonzerten, die du organisierten veranstaltet hast.

00:39:53: Ich habe von dem einen in der evangelischen Kirche in Schildach so ein bisschen was gesehen und gesehen.

00:39:58: da waren zum einen sehr viele Menschen aktiv aber auch sehr viel Publikum.

00:40:02: Kannst schon ein bisschen beschreiben wie es dazu kamen den Mosaikor zu gründen?

00:40:07: Wir waren ja zu Beginn im Jahr Zwei-Tin-Fünfzehn in Schengenzell zusammen mit Schildoch etwa fünfunddreißig Paten die diese hundertzwanzig geflüchtete Menschen, den der Sonne untergaben aufgefangen haben mit Patenschaften und Beziehungsebenen.

00:40:25: Und es hat sich sehr bald gezeigt dass diese Unterschiedlichkeit der Herkunftsländer, der Ideologien, der Glaubensrichtungen etwas braucht was die Menschen auch zusammenführt und das Gefühl von Gemeinschaften miteinander entstehen lässt.

00:40:45: Und was ist schöner als die Sprache der Musik?

00:40:48: Es gibt nichts Verbindeneres, meine ich, als die Sparche der Musik rhythmisch.

00:40:54: und dann habe ich angefangen zu erst in der Sonne und dann drüben in der Evangelischen Kirche die Leute einzuladen.

00:41:01: und wir haben dann Lieder aus ihren Herkunftsländern aber auch Lieder Kultur und Sprachraum zusammengeführt.

00:41:10: Und haben dann regelmäßige Proben gehabt, aus diesen Proben ist der Gedanke entstanden, lass uns ein Konzert

00:41:16: gestalten.".

00:41:17: Dann hat sich das weiterentwickelt mit der ganzen Unverbindlichkeit die geflüchtete Menschen auch mit sich bringen, die diese Kontinuität von Regelmäßigkeit einer Probe erst lernen durften.

00:41:29: Aber dann ist irgendwann dieses erste Flüchtlingskonzert entstanden.

00:41:33: Mit dieser großen Resonanz, mit diesem Erfolg und das war ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

00:41:41: Was würdest du sagen?

00:41:42: hat dieses Konzert mit Schilddach gemacht oder mit der Region?

00:41:46: Also ich war jetzt zu behaupten dass durch diese große Resonance man sagte es waren noch die sechshundert Besucher die Empore gefüllt.

00:41:56: Dass die Zwischfunke da in einer Vorankündigung Es waren hundertdreißig mitwirkende Köere, die nie miteinander etwas zu tun hatten.

00:42:06: Der Männergesangverein, der Musikverein eine Instrumentalgruppe, eine Gitarrengruppe mit geflüchteten Jugendlichen aus Haslach und dem Martin Hartmann.

00:42:16: Es waren Gruppierungen, die Nieberührung hatten, die aber dann bei der neuen Symphonie von Beethoven mit Orgel hier alles gegeben haben.

00:42:25: Es wurden Grenzen überwunden Ein großes Gefühl von, wir sind eine große Familie.

00:42:33: Da hatte ich noch ein ganz berührendes Erlebnis danach.

00:42:36: Wir hatten vereinbart dass am Ende des Konzerts die beiden Glockenspieler von Rötenberg das The Amazing Grace spielen mit den Glocken und ich habe mich hingesetzt.

00:42:48: es war beendet und die Künstlergruppe Vorelle Blau hat hinten ihre Bildnisse vorbereitet gehabt zum Anschauen.

00:42:55: und in diese Stille Das Ende des Konzerts und diesem Amazing Grace haben die beiden anfangen zu spielen.

00:43:03: Und plötzlich ging ein Raunen durch diese Besucher, dieses Raun ist angeschwollen... ...und dann kam nach der ersten Strophe, die ein instrumentales Zwischenspiel gemacht hat.

00:43:14: Sie sind da in der zweiten Strophe.

00:43:17: Dann ist das wieder weggegangen, ich kürze es jetzt auch ab,... dieses geraune, immer stärker und die Menschen haben mitgesummt.

00:43:26: Sechshundert Menschen haben ohne ein Dirigat einfach in diesem wogenden Miteinander anschwellend das Erklingen lassen wieder weg und das dreimal.

00:43:37: ich bin gesessen die Tränen sind mir runtergegulten.

00:43:40: Das war so berührend wie groß-klein Muslime Christen Jung alt Mann Frau alles hier im Mideinander praktisch dieses Gemeinschaftsgefühl erlebt haben.

00:43:51: wir spüren uns miteinander.

00:43:53: Und auf die Frage, ob sich hier – ich glaube schon dass durch die regionale Verdichtung, durch die Presse diese Botschaft nach außen getragen wurde und mit Wellen, glaube ich Menschen erreicht hat.

00:44:07: Ich kann das nicht beurteilen aber auch in der Kirchengemeinde selber hatte es viele Dinge als Initialzündung bewegt und auch das Flüchtlingsnetzwerk, so wie es heute da steht hat ja damals in ihren Anfängen hier ist aufgelebt und entstanden.

00:44:27: Ich habe auf jeden Fall aufgefallen dass man dich sehr mit dem Thema Interkulturalität verbindet dein Name viel immer wieder wenn es darum geht wie man jetzt Menschen findet die Musik machen aus verschiedenen Ländern an verschiedenen Kulturen.

00:44:41: Ich finde, in dem was du jetzt erzählt hast wird sehr klar wo deine Haltung liegt und aus welcher Haltung heraus diese Projekte entstehen die Du machst.

00:44:49: Auch die Kapelle jetzt.

00:44:51: Mich würde aber noch interessieren, wo kommt denn diese Haltung her?

00:44:54: Wo kommt es in Dir her dass Du Dich diesen Themen so verschreibst und da auch eine große Energie investierst und wahrscheinlich auch entwickelt aus Dir heraus?

00:45:03: Also ich glaube das ist die Magie der Musik!

00:45:06: Ich durfte in den vergangenen Jahrzehnten, also dann auch in der Schule in Schramberg habe ich ja fast nur noch Musik unterrichtet und hab da Trommeln, Tanz, Meditation.

00:45:18: unterschiedlich haben wir eben Instrumente gebaut usw.

00:45:21: Die Musik begleitet mich seit Jahrzehnten im Posaunenkor.

00:45:24: als zwölfjährige wo ich jetzt wieder ein schillerer Posaunkor bin Und dann durch meine Reisen ins Ausland aber nach Indien in anderen Ländern habe ich im Laufe der Jahre mir viel Liedgut angeeignet.

00:45:39: Also ich kann... Oder jetzt waren zwei Afrikaner unten, ich habe Brote verteilt vor zwei Tagen.

00:46:14: Unten zwei Afrikane und dann habe ich gesagt was für die Sprache französisch könnte auch trommeln.

00:46:21: Dann habe ich so einen Rhythmus auf den Schengel geklatscht und hab mich anfangs getrunken.

00:46:33: Und in Indien ... Ich nehme meine Mundharmonikaner ab einem indischen Ehepaar etwas gespielt und dann fangen die an zu tannen, kennen das Lied.

00:46:42: Und so habe ich jetzt als Türöffner oder Ukraine in Straßburg gewesen.

00:46:48: Unlängst bin ich mit jemandem ins Gespräch gekommen.

00:46:51: Ich komme aus der Ukraine.

00:46:52: Dann habe ich ein ukrainisches Lied gesungen.

00:47:08: Und so weiter.

00:47:10: Und dann halt die Tränen in den Augen gehabt und wir haben uns umarmt!

00:47:13: Also, die Musik ist so ein Türöffner, berührt die Seele, die Psyche... ...und das ist Magie, die Magie der Musik.

00:47:20: Ich glaube, das ist das was die Menschen verbindet und es war ja auch bei den Geflüchteten einige Menschen, die schwer traumatisiert waren.

00:47:30: der jetzt in Schildach lebt, der mehrfach bei den Konzerten solig gesungen hat.

00:47:36: Schwerstraum massisiert, er hat zwei Kinder verloren – bei der Überfahrt am Mittelmeer und über die Musik haben diese Menschen wieder etwas zu sich finden dürfen.

00:47:47: Und auch das Verbindende geht dann weiter dieser Chorarbeit in den Instrumenten.

00:47:55: wenn eine Sass mitgenommen wird oder eine Trommel Dann ist es ein beglückendes Gefühl, was wir alles Schönes verbinden, das erleben dürfen.

00:48:05: Also die Musik hat ja eine Art von Verbundenheit gezeigt oder so einen Potenzial von Verbindung, der dich so inspiriert hat, dass du dem irgendwie in gewisser Händen sich dein Leben gerettet hast?

00:48:16: Ja

00:48:17: fast schon ein bisschen verfallen bin.

00:48:20: Ich würde gerne so langsam in den Endspurt kommen.

00:48:23: drei letzten Fragen, die manchmal auch noch eine Weile dauern Was wäre mit unbegrenzten Ressourcen?

00:48:30: Das hat man mal Energie, Menschen die mithelfen vielleicht auch Geld.

00:48:33: Ein Traumprojekt für dich hier in der Region.

00:48:36: Gibt es was noch unter den Nägeln brennt wo du sagst okay das würde ich gerne in der Realität sehen?

00:48:42: Bei dieser Frage muss ich erstmal schlucken weil die mich berührt.

00:48:49: Also das was sich jetzt in Schramberg anvisiert mit diesem Projekt ist genau das was bei mir als Vision auch schwäbt.

00:49:00: Man stelle sich vor, man hat eine Million um Gitarren zu kaufen.

00:49:05: Um einen Flug von russischen Volkloregruppe nach Schramberg zu finanzieren und die Übernachtung.

00:49:12: Ich habe in Debrechen eine russische Volklorgruppe erlebt, die dort getanzt hat und ich war berührt gewesen.

00:49:20: Und wenn ich mir jetzt vorstellen wie viel Gelder wir in westieren, um unsere Ängste zu beruhigen.

00:49:26: Mit Rüstung und mit kriegstüchtig werden dann wird man ganz kalt.

00:49:32: Und wenn ich dagegen halte was Beträge, minimale Beträge von ein paar hunderttausend Euro – Ich will gar nicht von Millionen sprechen!

00:49:40: Ich will garnicht sprechen was eine Milliarde Euro ausmachen könnten wie viel Musikunterricht?

00:49:47: Wie viele Fahrtspäsen?

00:49:49: Wieviel Vorträge?

00:49:51: Wieviele Konzerte durchgeführt werden könnten.

00:49:55: Wie viele Instrumente gekauft werden könnten?

00:49:58: Ich habe drei Violinen, Reparaturbedürftige und eine Gitarre in die Ukraine weitergegeben.

00:50:05: Die werden dort repariert.

00:50:07: dann würde sich die Welt verändern.

00:50:09: aber ich bin überzeugt dass es möglich ist.

00:50:12: Es ist keine Luftblasen, keine Illusion.

00:50:16: Und als ich jetzt von dir und von eurem Projekt in Schramberg gehört habe, habe ich gedacht genau Das muss raus, das muss in Vernetzung und ich habe große Netzwerke.

00:50:26: Ich hab einen Verteiler von hundertfünfzig-hundertdachzig Menschen.

00:50:30: Ich habe dreißig Musiker die ich kenne.

00:50:33: Diese Vision lebt von der Überzeugung dass sie möglich ist.

00:50:37: Habe ich jetzt die Frage beantwortet eigentlich?

00:50:39: Wie war die Frage nochmal?

00:50:41: Was wäre ein Traumprojekt für dich mit unbegrenzten Ressourcen hier in der Region?

00:50:45: Ja!

00:50:47: Und das erfordert natürlich...ich merke ich komme ja an meine eigenen Grenzen.

00:50:52: Das geschieht durch Vernetzung, das geschieht auch durch Gruppierung.

00:50:54: Das geht durch Freundeskreise.

00:50:57: Es geht dann, wenn sich Menschen zusammenfinden mit diesem gleichen Ansinnen und das ist möglich.

00:51:03: Dass es dein Traumprojekt wäre genauso weiterzumachen wie bisher und das wachsen zu lassen?

00:51:07: Habe ich's richtig gesagt?

00:51:08: Ja in meiner Begrenzzeit was mir möglich ist da muss ja auch noch Beziehung mitspielen.

00:51:13: Das kommt auch dazu dass eine Beziehungen hier noch mitgeht oder genau so begeistert ist oder das ergänzt.

00:51:19: Da muss ich auch schauen.

00:51:21: Und was jetzt mein Nächster Schritt ist, auch mit der Kapelle?

00:51:23: Ich merke, ich brauche einen festen Kreis.

00:51:26: Ich habe das jetzt mit Unverbindlichkeit in den letzten Jahren.

00:51:29: Kannst du mir in zwei Wochen helfen am Wochenende und die Leute kommen und helfen mir.

00:51:33: Aber es braucht ein Verbindlichenkreis wo man delegiert und logistisch verteilt und wo man Aufgaben delegiert.

00:51:42: Die Verbindlichkeit geht natürlich auch in die andere Richtung dass Menschen sich verbindlich als Teil davon fühlen dürfen

00:51:48: Ungekehrt genauso, ja.

00:51:50: Dann die zweitletzte Frage.

00:51:52: Wessen Arbeit bewunderst du?

00:51:54: Gibt es eine Person jetzt besonders vom Landkreis Rottweiber da im der Podcast spielt aber so eine Person hier in der Region wo das Gefühl hast die müsste eigentlich noch sichtbarer werden.

00:52:06: Die würdest du gerne auf ne Bühne stellen und sagen hey tolle Arbeit.

00:52:12: Also es gibt ja mehrere, ich kann jetzt gar nicht einzelne rausnehmen.

00:52:17: Das ist oft

00:52:19: das Problem bei der Frage aber du kannst gerne eine raus nehmen.

00:52:22: Ja alle die eben unterwegs sind verbindendes zu schaffen Polarisierung abzubauen.

00:52:30: also mich beeindruckt jetzt die Friedensinitiativen in Villingen-Schweningen Bei der über über dreißig Gruppierungen unter einem Dach sich zusammengefunden haben.

00:52:42: Die Friedensinitiative von Waltersbronn Freudenstadt, die mit ihren Friedensaktivitäten hier ganz engagiert unterwegs ist.

00:52:51: Aber jedes Konzert, das diesen internationalen Flair verkörpert, ganz hoch, die hochkarätigen Konzerte von Musikvereinen, die inzwischen ein Niveau haben was einfach nur erstaunlich ist wenn sie ihre Weltreise zelebrieren und japanische klängen überhaupt.

00:53:10: Die sorgen ja alle dafür, dass wir mit unserer Verständnis uns mehr öffnen für die kulturelle Vielfaltessen was dieser bunte Globus alles an Schönheiten und Fühle mit sich bringt.

00:53:23: Und ist es für dich möglich eine Person raus zu picken?

00:53:26: Für diesen Moment?

00:53:27: Das vielleicht eher nicht weil da würde ich glaube ich alle anderen dann also vielleicht.

00:53:33: ich glaube der bin jetzt ein bisschen vorsichtig.

00:53:36: Okay, ich habe das oft erlebt mit dieser Frage hier in der Region.

00:53:39: Ich glaube es gibt so diese Befürchtung dass wenn ich jemanden ins Licht stelle, dass ich andere in Schatten stelle.

00:53:44: aber ich empfinde es gar nicht so.

00:53:46: also ich glaub wenn ich jemantens ins Lichtstelle dann steht die Person im Licht und das nimmt niemals was weg.

00:53:51: Aber ich akzeptiere es natürlich wenn du es nicht tun möchtest.

00:53:55: Also vielleicht ist es auch diese Person die man vor mir sitzt ein Jonas Urban der nun sich das zur Aufgabe gestellt hat, genau dieses Netzwerk aufzubauen.

00:54:08: Also als du mir angerufen hast vor Wochen war ich erst mal total noch im Fieber diesen Einweihungstermin zu schaffen und als ich jetzt diesen Bericht in der Zeit umgelesen habe gesagt ist es genau das und dass was daraus entstehen kann erstmal initiiert wird ist Voraussetzung, dass jemand ist in die Hand und das was du jetzt machst mit dieser Arbeit und du tausende von Menschen erreichst, das ist ja die Voraussetzung.

00:54:34: Das ist also wieder ein Ackerboden.

00:54:37: da muss erst mal gepflügt werden.

00:54:39: dann kommen die Saat rein.

00:54:40: aber ohne das Flügen kann der Saat nicht gedeihen.

00:54:43: Und jetzt würde ich mal meinen... Also an deiner Kerze hier, ah wir haben überhaupt keine Kerze angezündet kommt.

00:54:51: An deiner kerze können sich hundert andere Menschen An deiner Kerze können sich hundert andere Menschen eine Kerze entzünden.

00:55:02: Das war bei diesem Abend mit den Palästinensern auch gewesen, ich habe dem Ahmad gesagt schau mal und er hat an dieser einen Kerze zehn Kerzen entzündet.

00:55:14: und so ist das.

00:55:15: also dass deine Arbeit finde ich eine eine erstaunliche bemerkenswerte ganz ganz wertvolle Arbeit und was daraus entstehen kann ist auf diesem Leerboden dann entstanden.

00:55:27: Vielen Dank.

00:55:28: Das war gar nicht, worauf ich hinaus wollte aber ich freue mich total.

00:55:34: Dann die letzte Frage, die ich immer wenn ich irgendjemanden interviewe stelle ich diese frage was kann ich von dir lernen?

00:55:42: Oder was können Menschen von dir lernen?

00:55:47: Ich weiß nicht ob eine Freundin sagt zu mir, ich wäre anstrengend und ich hätte auch ein bisschen lazistische Tente.

00:55:58: Aber... Mit dem Narzissus ist ja so, es muss Menschen geben die sich auf eine Bühne wagen und das hat vielleicht nicht mit Narzismus oder sich präsentieren zu tun sondern es muss halt die Leute geben die auch noch außen etwas tragen.

00:56:14: Und was ich von mir lernen kann wenn einer Herzensache einem wenn sie in einen pulsst dann sollte man sie umsetzen, dann muss man erfolgen.

00:56:26: Dann sollte man nicht zweifeln zögern oder mit Verstand versuchen das auszufildern sondern sollte man dem nachgehen und umsetzten weil dann solle sein es gibt auch sowas wie eine Berufung dass man gerufen wird etwas umzusetzen.

00:56:42: Und jetzt sage ich so ein bisschen veranfachter liebe Gott braucht Fuß folg was etwas umsetzt unten Also sind nicht die Engel die da oben Wirbeln, sondern es braucht Fußvolk die eine Arbeit leisten.

00:56:57: Und von mir lernen ja wenn man eine Überzeugung hat sie umzusetzen und dort wo auch Dinge unrecht sind auch wieder stehen.

00:57:08: also wo Unrecht zum Recht wird wird Widerstand zur Pflicht.

00:57:12: das ist etwas was auch so durch mein Leben gegangen ist.

00:57:14: damals bei diesen zehn Jahren Widerstand gegen das Atomkraftwerbing Wiel haben wir gewaltlos ist es uns gelungen mit einem evangelischen Facher zusammen und anderen eine Kante zu zeigen, dass wir Umwelt- und engeltaugliche Zukunft das uns ganz wertvoll ist.

00:57:34: Da ist uns etwas gelungen.

00:57:37: für eine Überzeugung sehr weit gehen würde ich meinen also wenn ich von etwas innerlich überzeugt bin Mein Puls geht dafür dann nicht verzagen, sondern nach vorn.

00:57:51: Super!

00:57:52: Vielen vielen Dank dir für das schöne Gespräch.

00:57:54: und genau wir schauen jetzt noch ein zwei Klängen für deinen Soundtrack.

00:57:58: Und vielen dank dass du dich darauf eingelassen hast.

00:58:01: Ja ich bedanke mich auch und habe einfach mein ganzes Vertrauen die Unvollkommenheit alles was einem so innerlich eben umtreibt auch das, dass ich das zulassen konnte und vertraue dir.

00:58:17: Und finde es eine großartige Arbeit.

00:58:19: Dankeschön!

00:58:34: Jetzt stimmt sie sich gerade mit dem Flugzeug ab.

00:58:37: Was merkt, wir sind in die Intonation gehen gerade?

00:58:40: Jetzt ist ein Ton tiefer...

00:58:48: Das ist von Konrad Giesiebel aus Schramberg-Zulgen.

00:58:52: Ein Tischkluckenspiel wird therapeutisch kommt zum Einsatz.

00:58:56: Es ist hier als Anregung und Einladung mit diesem Schlägel dieses Glockenspiel anzutippen, um über diesen Klang auch etwas in einer Ruhe in eine Stille zu kommen.

00:59:28: Dann ist hier noch ne tibetanische Gebetsglocke die sicher schon viel erlebt hat und viel erzählen könnte.

00:59:39: Ja!

00:59:39: Dann ist ja noch eine Klangschale, die auch angeschlagen werden darf... ...und dann

00:59:43: sieht kurz die Schuhe aus?

00:59:52: Okay, lass uns mal zum Stall gehen.

00:59:55: Lass den die Glocken Wenn Besuch herkommt, damit er sich anfängt.

01:00:01: Hier steht auch ein Klavier sehe ich gerade?

01:00:03: Ja das ist halt Sommer wie Winter hier.

01:00:07: Im Frühjahr

01:00:09: gehen die Tasten wieder hoch und im Winter gehen sie runter.

01:00:14: Und es ist eher so für einen Salon in Ponderosa also in so einem Wildwestgneibe hier.

01:00:38: Das ist jetzt nicht vermutlich gedacht aber Wenn hier stimmungsvolle Gruppe dabei ist und so ein halbes Kläßchen Wein getrunken wurde, dann traut sich einen Klavierspieler hinzusitzen.

01:00:51: Und dann fängt er an und gibt ihn in die Tasten.

01:00:53: Das ist ganz spannend.

01:00:55: Achso!

01:00:55: Da ist ein Gong.

01:00:56: Ich glaube dein Soundtrack wird relativ gonglästig und klackenlästiger.

01:01:12: Es ist noch ein Überbleibsel von der Sammlung.

01:01:13: Das sind eine Klocke, die bei einem Pferdeschlitten unter Dijksel, eine Dijksell-Klocke... Damit die Schlittenpferde, die ja im Schnee unterwegs sind und unhörbar, das hört man nicht aus dem Schnee.

01:01:37: Und durch die Deichselglocke werden sie praktisch ... machen die auf sich aufmerksamer?

01:01:44: Da hängt noch mal eine!

01:01:52: Das sind dann die typischen Geleiter, die dann vom Rücken der Pferde sind.

01:02:06: Das alte Gramm auch von Wendel hat mir schon auch noch ganz schön.

01:02:10: Ist aber nicht was für ne Platte grad liegt... Ja ich hab ja historische Musikinstrumente Gesammelt und begeistert mich diese Musik aus dem Jahrhundert.

01:02:20: Dann hat die Technik, die hier ohne PC oder Computer in der Lage war, diese Lochtplatten zu schaffen.

01:02:27: Und bei den Grammophonen, da ist es vom Enrico Caruso bis in die Musikfilmmusik fünfzehn Jahre und sechszehn Jahren.

01:02:36: Ja, das ist einfach spannend!

01:02:37: Das ist eine Membrane.

01:02:39: Das ist ein Nadel, den man ständig wechseln muss nach jeder Platte, weil dir das Schellack abraschbelt.

01:02:52: Und die Feder, und dann sieht man das auf.

01:03:11: Da habe ich einen Fuchs dort.

01:03:12: Kann man tanzen?

01:03:34: Das ist

01:03:39: sehr cool!

01:03:39: Ich dachte mal eine andere Welt, die hier aufgeht...

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